Ehre und StärkeBlackmoore
Turalyon
Charakter

Turalyon

Turalyon wurde aus einem zweifelnden Priester zu Lothars Nachfolger, Hochexarch der Armee des Lichts und Regent von Sturmwind. Sein Glaube fordert ihn gerade dort heraus, wo Pflicht, freier Wille und Liebe nicht dieselbe Richtung weisen.

Der Priester unter Rittern

Turalyon war Priester, bevor Alonsus Faol ihn für die Silberne Hand zum Paladin ausbildete. Neben Uther und Tirion sah er sich zunächst nicht als geborenen Heerführer. Im Zweiten Krieg erkannte Anduin Lothar jedoch, dass sein Zweifel keine Schwäche sein musste. Wer sich seiner Grenzen bewusst ist, kann Verantwortung bewusster tragen als jemand, der jede Frage schon für beantwortet hält.

Als Lothar am Schwarzfels fiel, rief Turalyon die Allianz zum Gegenangriff. Er wurde nicht zu einem zweiten Lothar, sondern zu dessen Nachfolger: ein Befehlshaber, der seine eigene Unsicherheit nicht verleugnete, aber auch nicht auf ein größeres Zeichen wartete, bevor er handelte. Die Allianz drängte die Horde zurück und zog bis zum Dunklen Portal.

Jenseits des Portals

Mit den Söhnen Lothars führte Turalyon den Kampf nach Draenor. Alleria Windläufer, Khadgar, Danath Trollbane und Kurdran Wildhammer wussten, dass die Expedition den Rückweg kosten konnte. Als Draenor unter den neuen Portalen zerbrach, blieb die Gruppe auf der anderen Seite. Turalyon und Alleria ließen ihren Sohn Arator auf Azeroth zurück und kämpften später mit der Armee des Lichts gegen die Legion.

Die verschobene Zeit dieses Feldzugs trennte ihre Erfahrung von der Geschichte Azeroths. Turalyon wurde lichtgeschmiedet und Hochexarch, während seine Heimat ihn längst als verlorene Legende erinnerte. Seine Rückkehr nach dem Fall der Legion brachte ihn in eine Welt, die nicht auf seine alten Antworten gewartet hatte.

Licht neben Leere

Alleria fand einen Weg durch die Leere; Turalyon blieb dem Licht verpflichtet. Ihre Beziehung ist keine widerlegte kosmische Regel, sondern eine persönliche Entscheidung gegen einfache Trennlinien. Als Xe'ra Illidan gegen dessen Willen zum Werkzeug des Lichts machen wollte, musste Turalyon erleben, dass selbst eine heilige Macht Freiheit verletzen kann. Er nahm diese Erkenntnis nicht ohne Zorn an, aber sie blieb.

Während Anduins Abwesenheit wurde Turalyon mit Zustimmung des Hauses der Adeligen Regent und Beschützer Sturmwinds. Seine Geschichte misst ihn daher nicht allein an Schlachten. Sie fragt, ob ein Mann, der so lange unter eindeutigen Bannern gekämpft hat, auch in einer gemischten, verletzlichen Welt zuhören kann. Lothars Schwert und das Licht verleihen ihm Autorität; sie nehmen ihm das Urteil nicht ab.