Eitriggs Sohn vom Schwarzfelsklan
Ariok ist der Sohn des erfahrenen Orcs Eitrigg. Er wurde in den Schwarzfelsklan hineingeboren und verbrachte einen großen Teil seiner Jugend im Schwarzfels. Herkunft bedeutete für ihn jedoch keine Zustimmung zu den Zielen der Dunklen Horde. Er lehnte deren Verrat und ihre Bündnisse mit zerstörerischen Mächten ab.
Dabei arbeitete er mehr als einmal mit Zwergen der Thoriumbruderschaft zusammen. Diese Kontakte zeigen seinen eigenen Sinn für Gerechtigkeit. Ariok beurteilte Verbündete nicht nur nach Volk oder Clan, sondern danach, ob sie gegen eine gemeinsame Bedrohung halfen.
Krieg in der Brennenden Steppe
Nach dem Kataklysmus unterstützte Ariok seinen Vater gegen eine geplante Invasion der Schwarzfelsorcs in das Rotkammgebirge. Eitrigg verfolgte einen überlegten Plan, während Ariok den Verrat seines Geburtsclans endgültig beenden wollte. Hordehelden halfen ihm, Führungskräfte und Verbündete der Dunklen Horde in der Brennenden Steppe auszuschalten.
Der Feldzug endete, als der Hexenmeister Xi'lun einen Grubenlord beschwor, den er nicht beherrschen konnte. Der Dämon vernichtete große Teile der versammelten Schwarzfelstruppen. Ariok und Eitrigg hatten den Gegner damit geschwächt, doch der Ausgang zeigte auch, wie bereitwillig die Dunkle Horde Mächte einsetzte, die sich jederzeit gegen sie selbst wenden konnten.
Durch das Dunkle Portal
Als die Eiserne Horde Azeroth angriff, gehörte Ariok zur ersten Expedition durch das Dunkle Portal. Im Tanaandschungel musste Khadgars kleine Streitmacht Gefangene befreien, das Portal ausschalten und einer zahlenmäßig überlegenen Armee entkommen.
Am Blutaltar half Ariok, das Auge Kilroggs abzulenken. Kilrogg Totauge und sein Klan der Blutenden Höhle entdeckten die Eindringlinge dennoch. Um den anderen Zeit zur Flucht zu verschaffen, nahm Ariok die Blutmagie des Klans in sich auf und griff den Kriegsherrn in einer gewaltigen Berserkerform an.
Der Preis der Blutmagie
Arioks Verwandlung war kein kurzer Kampfrausch. Er überlebte die Begegnung, blieb aber dauerhaft vergrößert und von der Magie gezeichnet. Später führte er Abenteurer nach Zeth'gol, um Kilroggs Pläne aufzudecken. Ein geraubtes Auge zeigte, dass Gul'dan den Klan der Blutenden Höhle weiter für seine Ziele benutzte.
Als Ariok erfuhr, was Kilrogg plante, stürmte er zur Höllenfeuerzitadelle. Dort wurde er gefangen. Kilrogg versuchte, ihn durch teuflische Flüssigkeit und seine eigene Wut zu brechen. Ariok erklärte, er werde lieber sterben, als der Brennenden Legion zu dienen.
Rettung in der Höllenfeuerzitadelle
Während des Angriffs auf die Zitadelle konnten Helden Ariok aus seinen Fesseln befreien. Sie mussten ihn am Leben halten, während Teufelsstoffe in seinen Körper strömten. Gelang die Rettung, schloss er sich der Garnison als Gefolgsmann an. Scheiterte sie, blieb nur sein Skelett zurück.
Sein Überleben macht den früheren Entschluss am Dunklen Portal nicht folgenlos. Ariok rettete andere durch eine Macht, die seinen Körper dauerhaft veränderte, und geriet später gerade wegen dieser Veränderung erneut in Kilroggs Gewalt. Mut löste das Problem nicht; er gab ihm lediglich die Möglichkeit, weiter dagegen anzukämpfen.
Ein Leben nach der Verwandlung
Jahre später hatten Ariok und Eitrigg noch kein Heilmittel gefunden. Ariok mied deshalb oft andere Mitglieder der Horde. Beim erneuerten Kosh'harg-Fest in Durotar erschien er dennoch, um den Wunsch seines Vaters zu unterstützen. Er erwog, Jorin Totauge und andere Angehörige des Klans der Blutenden Höhle um Hilfe zu bitten.
Bei der Bronzejubiläumsfeier begegnete er Addie Zischmoor, die ihm freundlich zeigte, dass seine Gestalt ihn nicht von Gemeinschaft ausschließen musste. Später bewachte er mit ihr in der Brennenden Steppe die Reste der Dunklen Horde. Arioks Geschichte endet daher nicht mit Opfer oder Heilung, sondern mit dem langsamen Versuch, trotz einer sichtbaren, schmerzhaften Veränderung weiter unter anderen zu leben.