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Zerstörung Dalarans
Ereignis

Zerstörung Dalarans

Die Geißel belagert Dalaran, um das Buch Medivhs zu erbeuten. Antonidas fällt, Kel'Thuzad beschwört Archimonde, und der Dämon zerstört die Stadt mit einem Abbild aus Sand – als Demonstration, dass Azeroths mächtigste Magier die Legion nicht aufgehalten haben.

Das Ziel hinter den Mauern

Dalaran ist mehr als eine Stadt. Der Kirin Tor sammelt Wissen, bildet Magier aus und hat seit Generationen versucht, die Gefahren arkaner Macht zu kontrollieren. In seinen Archiven liegt das Buch Medivhs. Kel'Thuzad benötigt es, um Archimonde nach Azeroth zu rufen.

Nach den Fällen Lordaerons und Quel'Thalas weiß Antonidas, dass die Geißel nicht verhandeln wird. Die Magier errichten Verteidigungen und versuchen, den Vormarsch der Untoten mit arkaner Macht aufzuhalten.

Antonidas' letzter Widerstand

Arthas führt die Geißel gegen Dalaran. Antonidas stellt sich seinem ehemaligen Schüler nicht als Lehrer gegenüber, sondern als Anführer einer belagerten Stadt. Seine Magie kann viele Untote vernichten, aber die Geißel ersetzt Verluste immer wieder.

Antonidas fällt, und Arthas erreicht das Buch. Für Jaina bedeutet sein Tod den Verlust ihres Mentors kurz nach der Trennung von Arthas. Während sie bereits auf Kalimdor eine neue Zuflucht sucht, wird die Stadt ihrer Ausbildung zum Tor für die Legion.

Kel'Thuzads Beschwörung

Mit dem Buch Medivhs führt Kel'Thuzad das Ritual aus. Archimonde betritt Azeroth und übernimmt den offenen Feldzug der Legion. In diesem Augenblick erfüllt die Geißel ihren vorbereitenden Zweck: Sie hat Reiche zerschlagen, Widerstand gebunden und das benötigte Artefakt erobert.

Arthas bleibt mächtig, ist aber nicht der Herr der Invasion. Die Nathrezim und Archimonde behandeln ihn als Werkzeug des Lichkönigs, während Ner'zhul bereits eigene Ziele verfolgt.

Eine Stadt aus Sand

Archimonde formt ein Abbild Dalarans aus Sand und zerdrückt dessen Türme. Gleichzeitig bricht die wirkliche Stadt zusammen. Die Geste ist bewusst demütigend. Der Dämon will nicht nur gewinnen, sondern zeigen, wie gering er die größte Magierstadt der Menschen einschätzt.

Die Zerstörung löscht Dalaran nicht vollständig aus. Überlebende und der Kirin Tor beginnen später den Wiederaufbau unter einer magischen Kuppel. Doch die Stadt, die danach zurückkehrt, ist von der Erfahrung geprägt, dass Wissen und Macht ohne rechtzeitiges Bündnis keine Unverletzlichkeit schaffen.

Vom Untergang zum neuen Auftrag

Dalarans spätere Rolle in Nordend, auf den Verheerten Inseln und in anderen Kriegen entsteht aus diesem Verlust. Die Stadt wird beweglicher und öffnet sich stärker für Verbündete, weil ihre alten Mauern den Dritten Krieg nicht überstanden haben.

Die Zerstörung verbindet Medivhs Erbe auf bittere Weise mit der Legion. Sein Buch, das einst Wege zwischen Welten beschrieb, wird zur Einladung Archimondes. Erst auf Kalimdor kann jene gemeinsame Verteidigung entstehen, die Dalaran allein nicht mehr organisieren konnte.