Rend Schwarzfausts Thronsaal
Rend Schwarzfaust trug den Titel Kriegshäuptling und inszenierte in der oberen Spitze die Stärke seiner Dunklen Horde. In einer Arena ließ er Gefangene und Eindringlinge gegen Bestien antreten, bevor er selbst auf dem Drachen Gyth in den Kampf zog. Der Auftritt sollte zeigen, dass die alte Horde noch lebte und Thralls Bündnis nur eine schwache Abweichung sei.
Rends Anspruch beruhte auf seiner Abstammung, aber auch auf der Erinnerung an eine Zeit, in der die Horde fast ganz Azeroth bedroht hatte. Er verschwieg, dass diese Größe durch Dämonen, Verrat und den Verbrauch ganzer Völker erkauft worden war.
Drachen in den Hallen der Orcs
Die obere Spitze war eng mit dem schwarzen Drachenschwarm verbunden. Die Bestie bewachte ihre Brut, Gyth diente als Reittier, und General Drakkisath kommandierte den letzten Widerstand. In den Hallen wurden Dracheneier bewahrt und Truppen auf einen größeren Krieg vorbereitet.
Nefarian nutzte die Orcs, um seine Forschung und seinen Anspruch auf den Schwarzfels abzusichern. Rend erhielt dafür Macht und die Möglichkeit, Kriegshäuptling zu spielen. Beide Seiten glaubten, das Bündnis zu ihrem Vorteil zu verwenden; tatsächlich lag die stärkere Hand beim schwarzen Drachen.
Der Weg zum Pechschwingenhort
Mit Rends und Drakkisaths Niederlage zerbrach die militärische Führung der Dunklen Horde. In Drakkisaths Besitz befand sich ein Teil des Schlüssels zu Onyxias Hort, und oberhalb seiner Hallen begann bereits Nefarians eigentliches Reich. Die obere Schwarzfelsspitze verband deshalb mehrere Feldzüge: den Kampf gegen die Erben der alten Horde, die Entlarvung Onyxias und den Angriff auf den Pechschwingenhort.
Die Festung zeigte, wie leicht unerledigte Geschichte wieder bewaffnet werden konnte. Rend bot verlorenen Clans eine ruhmreiche Vergangenheit an. Nefarian gab ihnen Waffen und Drachen. Zusammen bauten sie keine Zukunft, sondern eine neue Ausgabe jener Horde, deren Herren immer außerhalb ihrer eigenen Reihen gestanden hatten.