Ehre und StärkeBlackmoore
Solakar Feuerkrone
Bosse

Solakar Feuerkrone

Solakar Feuerkrone war der Drachenbrutwächter in Nefarians Brutstätte. Die Aufsicht über Eier und Welpen galt als Ehre, aber Nefarian hatte ihm für jedes tote oder ungenügende Jungtier einen schrecklichen Preis angekündigt. So wurde aus Gunst ein Amt, in dem jede schlüpfende Kreatur zugleich Hoffnung und Drohung war.

Der Weg nach Obere Schwarzfelsspitze

Die Obere Schwarzfelsspitze war Rends Thronsaal und zugleich Nefarians Vorhof. Hinter dem Siegel des Aufstiegs lagen eine gefesselte Feuerwache, die Brutstätte des schwarzen Drachenschwarms, eine Arena für Rends große Inszenierung und Drakkisaths militärisches Zentrum. Die Orcs nannten Rend Kriegshäuptling, doch Dracheneier, chromatische Brut und eine Befehlskette bis zu Nefarian zeigten, wem die Festung tatsächlich diente. In Solakar Feuerkrone erhält ein eigener Teil dieser Geschichte Gestalt.

In der Brutstätte lagen Dracheneier so dicht, dass ein unachtsamer Schritt ganze Gruppen von Welpen wecken konnte. Zwischen ihnen stand der Kristall Vater Flamme. Wer ihn berührte, löste keinen gewöhnlichen Alarm aus, sondern griff in die beaufsichtigte Zucht Nefarians ein und rief Welle um Welle von Verteidigern herbei.

Die gemischte Gunst des schwarzen Schwarms

Solakar hatte innerhalb des schwarzen Drachenschwarms genug Ansehen gewonnen, um die Brut zu bewachen. Diese Auszeichnung war jedoch kein Zeichen von Sicherheit. Nefarian warnte ihn, er werde für jedes getötete Jungtier und selbst für jedes Wesen bezahlen, das den Erwartungen nicht genügte. Der Meister machte Erfolg zur Pflicht und jedes unvermeidliche Scheitern zur persönlichen Schuld des Aufsehers.

Solakars Aufgabe verlangte Schutz, Auswahl und Kontrolle. Die Eier waren nicht bloß Nachwuchs einer natürlichen Gemeinschaft. In der oberen Spitze züchtete und erprobte Nefarian neue Drachenbrut für seine Armee. Solakar stand daher zwischen Leben und militärischer Verwertung. Er bewachte Kinder, die sein Herr bereits nach ihrer Brauchbarkeit beurteilte.

Wellen aus Wächtern und Brütern

Nach der Berührung des Kristalls kamen Wächter und Brüter in mehreren Wellen. Manche kämpften unmittelbar, andere rannten zu den Eiern und ließen immer neue Welpen schlüpfen. Die Brutstätte verteidigte sich durch Vermehrung. Je länger der Kampf dauerte, desto mehr ungeborenes Leben wurde in einen Krieg gezwungen, den Nefarian vor seiner Schale beschlossen hatte.

Erst nachdem seine Untergebenen gefallen waren, erschien Solakar selbst. Sein gewaltiger Tritt erschütterte den Boden und ließ die Erschöpften verstehen, dass die vorherigen Wellen nur die Prüfung des Aufsehers gewesen waren. Er kämpfte nicht allein um sein Leben, sondern unter der Gewissheit, dass schon der angerichtete Schaden Nefarians Strafe auf ihn ziehen würde.

Ein Amt, das keinen Sieg erlaubte

Solakar konnte die Eindringlinge besiegen und dennoch für verlorene Eier bestraft werden; er konnte fallen und damit jede Aufsicht verlieren. Nefarians Gunst hatte ihm eine Aufgabe gegeben, in der es keine sichere Zukunft gab. Sein Ende öffnete den Weg tiefer in die Spitze und hinterließ eine Brutstätte, deren zerstörte Generationen zugleich Opfer der Eindringlinge und des Herrschers waren, der sie als Material behandelte.