Der Weg nach Obere Schwarzfelsspitze
Die Obere Schwarzfelsspitze war Rends Thronsaal und zugleich Nefarians Vorhof. Hinter dem Siegel des Aufstiegs lagen eine gefesselte Feuerwache, die Brutstätte des schwarzen Drachenschwarms, eine Arena für Rends große Inszenierung und Drakkisaths militärisches Zentrum. Die Orcs nannten Rend Kriegshäuptling, doch Dracheneier, chromatische Brut und eine Befehlskette bis zu Nefarian zeigten, wem die Festung tatsächlich diente. In General Drakkisath erhält ein eigener Teil dieser Geschichte Gestalt.
Drakkisath diente nicht nur als hoher Offizier. Sein Titel Hand Nefarians beschrieb eine unmittelbare Nähe zum schwarzen Drachen. Wo Nefarian forschte, plante und sich hinter der Gestalt Lord Victor Nefarius' verbarg, setzte Drakkisath den Willen seines Meisters als militärische Bewegung um.
Befehl über die Drachenbrutarmeen
Als schwarze Drachenbrut herrschte Drakkisath über Nefarians drakonische Soldaten. Wyrmthalak erhielt von ihm die Befehle für die unteren Hallen, während chromatische Elitewachen seinen eigenen Thron schützten. Die ganze Festung war damit hierarchisch geordnet: Rend trug einen alten Titel, doch Drakkisath führte die Armeen, die Nefarians wirkliche Macht ausmachten.
Drakkisaths Gegner war Ragnaros. Dessen Dunkeleisenzwerge hielten die Tiefen des Schwarzfelsens, während Nefarians Streitkräfte von oben drängten. Der Berg war keine gemeinsame Festung des Bösen, sondern ein geteiltes Reich im dauernden Krieg. Feuer, Erz, Brutstätten und Zugänge entschieden darüber, welche Macht die andere schließlich vertreiben konnte.
Siege gegen die Dunkeleisenzwerge
Drakkisath hatte bereits bedeutende Erfolge errungen. Seine Truppen standen so günstig, dass die vollständige Vertreibung der Zwerge aus dem Schwarzfels möglich schien. Der General war daher kein Wächter, der nur auf Eindringlinge wartete. Er befand sich mitten in einer Offensive und bereitete den nächsten Schlag gegen Ragnaros' Herrschaft vor.
In seinem Thronsaal flankierten ihn chromatische Elitewachen, die ihr Leben für ihn geben sollten. Drakkisath setzte Feuer, Panik und schwere Schläge ein, während seine Leibgarde jeden direkten Zugriff erschwerte. Der Kampf spiegelte seine Strategie: Untergebene banden den Feind, bis der General den entscheidenden Raum mit Flammen kontrollierte.
Die Schwarzschneide von Shahram
Drakkisath führte die Schwarzschneide von Shahram, eine mächtige Waffe, in der der Geist Shahram gebunden war. Selbst sein persönliches Schwert enthielt damit eine weitere versklavte Macht. Nefarians Reich wurde an vielen Stellen aus Gefangenen gebaut: Elementare, Kernhunde, Drachenbrut und selbst Geister wurden nach ihrer Nützlichkeit geordnet.
Drakkisaths Blut und Besitz spielten eine Rolle beim Zugang zu Onyxias Hort, während hinter seiner Festung bereits der Weg in den Pechschwingenhort begann. Sein Fall verband deshalb mehrere Feldzüge. Wer den General besiegte, brach die Spitze einer Armee, kam Onyxias Entlarvung näher und öffnete sich zugleich den Weg zum Meister, dessen Experimente den ganzen Schwarzfels in einen Krieg verwickelt hatten.