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Schwarzfelsgießerei
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Schwarzfelsgießerei

Die Schwarzfelsgießerei war das industrielle Herz der Eisernen Horde. In ihren Hallen verband Schwarzfaust die Schmiedekunst seines Clans mit Garroshs Wissen aus einer anderen Zeit und ließ Schiffe, Kanonen und Belagerungsmaschinen für die Eroberung Azeroths bauen.

Das alte Feuer des Schwarzfelsclans

Im nördlichen Gorgrond hatte der Schwarzfelsclan seit Generationen gelernt, das harte Erz seiner Heimat zu bearbeiten. Seine Schmiede kannten Hitze, Druck und Metall besser als andere Orcclans. Unter Schwarzfaust wurde aus diesem Handwerk eine politische Macht. Wer Waffen für ein Heer herstellen konnte, bestimmte mit, wohin dieses Heer marschierte.

Die Gießerei war zunächst ein Zentrum dieses traditionellen Könnens. Doch als Garrosh Höllschrei nach Draenor kam, brachte er Zeichnungen, Erfahrungen und Vorstellungen aus einer Zukunft mit, die diese Welt nie erlebt hatte. Der Clan erhielt dadurch nicht einfach bessere Werkzeuge. Er bekam einen Entwurf für eine ganze Kriegsindustrie.

Garroshs Wissen wird zu Eisen

Garrosh wusste, wie Belagerungsmaschinen, Kanonen, Züge und gepanzerte Kriegsschiffe gebaut werden konnten. Ein Teil dieses Wissens stammte aus der Technik der Schwarzmeuchler-Kompanie und aus den Kriegen Azeroths. Er gab den Orcs keine vollständige Zukunft, sondern nur jene Erfindungen, mit denen sie seine Pläne verwirklichen konnten.

Schwarzfaust nahm dieses Wissen bereitwillig an. Der Kriegshäuptling des Schwarzfelsclans wollte nicht unter fremden Reichen leben. Die Gießerei versprach ihm eine Stellung im Zentrum der Eisernen Horde. Unter seiner Führung arbeiteten Schmiede, Ingenieure, versklavte Gronn und gefangene Elementarkräfte daran, aus Erz eine Armee zu formen.

Eine Fabrik aus Zwang

Die Feuer der Gießerei wurden von Wesen gespeist, die nicht freiwillig dienten. Gruul und andere Gronn waren gebrochen und an die Arbeit der Orcs gekettet worden. Im Schmelzofen hielt man das Herz des Berges gefangen, damit seine elementare Hitze Schwarzfelserz verflüssigte. Selbst Bestien und Goren wurden nach ihrem Nutzen sortiert.

Damit unterschied sich die Eiserne Horde weniger von alten Imperien, als ihre Anführer behaupteten. Sie wollte keine Dämonen trinken und keinem fernen Herrn gehorchen, baute ihre Unabhängigkeit aber auf der Versklavung anderer auf. Die Gießerei zeigte diese Wahrheit deutlicher als jede Rede: Freiheit galt nur für jene, die stark genug waren, sie anderen zu nehmen.

Der Angriff auf das Herz der Eisernen Horde

Nach dem Fall Hochfels' richtete sich der Feldzug gegen Gorgrond. Solange die Gießerei arbeitete, konnte die Eiserne Horde Niederlagen ersetzen. Neue Geschütze verließen die Hallen, Kriegsschiffe wurden in den angeschlossenen Werften zusammengesetzt und das Grimmgleis brachte Material an jede Front. Ein Sieg über einzelne Armeen hätte diese Produktion nicht beendet.

Die Angreifer drangen deshalb durch Schlackewerke, Schwarze Schmiede und Eiserne Fertigung vor. Gruul, Erzfresser und der Schmelzofen schützten die Versorgung; Darmac, Thogar und die Eisernen Jungfern bewachten die Kriegsmaschinen; Ka'graz, Kromog und die Schmiedebrüder hielten die inneren Hallen. Jeder Fall nahm der Fabrik einen Teil ihrer Kraft.

Schwarzfaust fällt, das Eisen bleibt

Am oberen Ende der Gießerei stellte sich Schwarzfaust selbst dem Angriff. Sein Tod beendete die Herrschaft des Clans über die Anlage und entzog der Eisernen Horde ihren wichtigsten Waffenmeister. Die Produktion brach zusammen, und Grommashs Bündnis verlor einen der Kriegshäuptlinge, auf denen seine Macht beruhte.

Die Niederlage vernichtete jedoch nicht jedes Geschütz und jedes Schiff. Teile aus der Gießerei gelangten noch zur Höllenfeuerzitadelle, wo Gul'dans neue Ordnung sie mit Teufelsenergie verband. Schwarzfausts Werk lebte dort in verzerrter Form weiter. Die Fabrik war gefallen, doch ihre Maschinen begleiteten Draenor bis in den letzten Abschnitt des Krieges.