Jäger des Donnerfürstenclans
Der Donnerfürstenclan lebte in Frostfeuer und maß Ansehen daran, welche Beute ein Jäger bezwingen konnte. Darmac wuchs in dieser Kultur auf und wurde zu einem der berühmtesten Bestienzähmer des Clans. Er suchte nicht nur Fleisch oder Trophäen. Die gefangenen Tiere sollten die Macht der Orcs im Krieg vervielfachen.
In der Schwarzfelsgießerei hielt Darmac verschiedene Reittiere und Kampfbestien bereit: den Wolf Grausamerzahn, den Rylak Schreckensflügel und den Elekk Eisenmalmer. Jede Kreatur brachte andere Stärken mit. Die Gießerei lieferte ihnen Rüstung und Platz, während Darmac aus ihrer Wildheit eine geordnete Reserve für die Eiserne Horde machte.
Der Meister steigt auf
Darmac kämpfte zunächst selbst und sprang dann auf das Tier, dessen Kraft er gerade brauchte. Wolf, Rylak und Elekk waren keine Begleiter auf Augenhöhe. Sie wurden nacheinander eingesetzt, bis sie fielen. Der Bestienlord behandelte ihre Leiber wie wechselnde Waffen, obwohl er ihre Bewegungen und Instinkte genau kennen musste.
Nach dem Tod einer Bestie übernahm Darmac einen Teil ihrer Fähigkeiten. Dadurch wurde jeder Verlust zur Verstärkung des Jägers. Diese Verbindung war die dunkelste Form seiner Meisterschaft: Die Tiere dienten ihm im Leben, und selbst ihr Tod durfte den Besitzer nicht schwächen. Erst als Darmac und alle seine Kreaturen fielen, endete dieser Kreislauf.
Die Jagd wird zur Kriegsindustrie
Darmac verbindet die alte Jagdkultur Draenors mit der neuen Maschinenmacht der Eisernen Horde. Seine Fertigkeit war echt und stammte aus der Geschichte des Donnerfürstenclans. In der Gießerei wurde sie jedoch in eine Produktionskette eingeordnet. Tiere, Rüstung und Jäger bildeten gemeinsam eine Waffe für einen Eroberungskrieg, den die Kreaturen niemals gewählt hatten.