Ehre und StärkeBlackmoore
Kromog
Bosse

Kromog

Kromog war ein uralter Magnaron, dessen Kraft Berge und Schluchten formen konnte. Die Eiserne Horde band ihn an die Schwarzfelsgießerei und nutzte seine gewaltigen Hände als lebende Verteidigung. Der vermeintliche Verbündete war vor allem eine gefesselte Naturgewalt.

Ein Magnaron aus Draenors Urzeit

Kromog gehörte zu den Magnaron, riesigen Nachkommen der Gronn und damit zu einer Linie, die bis zu den gewaltigen Kolossen Draenors zurückreichte. Solche Wesen waren älter als viele Orcclans. Ihre Bewegungen konnten Fels brechen und Landschaften verändern. Kromogs Kraft war daher keine Erfindung der Eisernen Horde.

Schwarzfausts Horde brachte Kromog in die Gießerei und machte ihn zum Wächter. Eisen, Ketten und die Architektur der Halle hielten eine Kreatur fest, die in freier Wildnis kaum zu kontrollieren gewesen wäre. Die Eiserne Horde präsentierte seine Anwesenheit als Zeichen ihrer Macht: Selbst Draenors älteste Riesen sollten ihrem Krieg dienen.

Hände aus Stein

Kromog griff mit gewaltigen Armen in die Plattform, ließ Steinwellen durch den Boden laufen und formte Hände, die Gegner festhielten. Die Gießerei gab seiner natürlichen Macht eine enge Richtung. Statt Berge zu formen, musste er einen Korridor verteidigen. Seine Kraft blieb gewaltig, doch ihr Zweck war fremd bestimmt.

Kromog plante keine Invasion Azeroths und führte keine Orcs in den Krieg. Er stand zwischen den Angreifern und Schwarzfaust, weil die Eiserne Horde ihn dort festgesetzt hatte. Das unterschied ihn von den Offizieren der Gießerei. Seine Niederlage war notwendig, um weiterzukommen, aber sie beseitigte kein politisches Bekenntnis.

Die Eiserne Horde und Draenors Leiber

Kromogs Gefangenschaft zeigt, wie umfassend die Eiserne Horde ihre Heimat ausbeutete. Erz wurde zu Rüstung, Tiere zu Reittieren und ein Magnaron zur lebenden Mauer. Garrosh versprach den Orcs Freiheit von dämonischer Knechtschaft, doch sein System schuf sofort neue Gefangene. Kromog war einer der größten von ihnen.