Nozdormus gefürchtete Zukunft
Nozdormu wusste seit langer Zeit, dass er eines Tages zu Murozond werden sollte. Als Aspekt der Zeit konnte er viele mögliche Wege sehen, doch sein eigener Fall blieb wie ein festes Ende vor ihm. Aus Murozond ging der Ewige Drachenschwarm hervor, der die von den Titanen bewahrte Zeitlinie aufbrechen wollte.
Chronie, Nozdormus junge Freundin und treueste Verteidigerin, weigerte sich, diese Zukunft als unvermeidlich hinzunehmen. Für sie war Nozdormu nicht nur ein Amtsträger in einer kosmischen Ordnung. Er war ein Mensch in Drachengestalt, dessen Entscheidungen noch Bedeutung haben mussten.
Iridikrons Ablenkung
Iridikron nutzte den Zeitangriff für einen eigenen Plan. Der Erdinkarnierte hatte Raszageths offenen Zorn nie geteilt. Er kämpfte geduldiger und suchte nach einer Waffe gegen größere Mächte. In der Vergangenheit lag die Leiche Galakronds, des gewaltigen Proto-Drachen, dessen Hunger und Verderbnis einst beinahe alle seines Volkes verschlungen hatten.
Während die Verteidiger den Ewigen Drachen folgten, sammelte Iridikron Galakronds Essenz in einem Artefakt, das als Dunkles Herz bekannt wurde. Er erklärte, nicht länger nach den Regeln der Titanen kämpfen zu wollen. Sein eigentliches Ziel reichte über die Dracheninseln hinaus.
Der Versuch, Iridikron aufzuhalten, führte zu einer verhängnisvollen Verschiebung. Chromie und ihre Verbündeten erreichten eine Gegenwart, in der die Umwandlung bereits geschehen war. Nozdormu war Murozond, und Chronolord Deios herrschte an der Spitze des Ewigen Schwarms.
Chromie stand vor einer Wahl. Sie konnte sich auf Iridikrons Flucht konzentrieren oder Nozdormu retten und damit die ganze veränderte Gegenwart rückgängig machen. Sie entschied sich für ihren Freund. Deios fiel, Murozonds Herrschaft wurde verhindert und die ursprüngliche Zeitlinie kehrte zurück.
Iridikron entkommt mit dem Dunklen Herz
Die Rettung hatte einen Preis. Iridikron nutzte die verlorene Zeit und entkam durch ein Portal. Auf der anderen Seite wartete Xal'atath, eine Dienerin der Leere, deren Pläne längst über einzelne Welten hinausreichten. Das Dunkle Herz und Galakronds Essenz wurden damit Teil einer kommenden Bedrohung.
Die Dämmerung des Ewigen endete deshalb mit einem persönlichen Sieg und einer strategischen Niederlage. Nozdormu blieb sich selbst, und Chromie bewies, dass eine gesehene Zukunft nicht zwangsläufig eintreten musste. Gleichzeitig hatte Iridikron genau jene Freiheit gewonnen, die er gesucht hatte. Der Konflikt um die Inkarnationen führte nun direkt zu den Plänen der Leere.