Ehre und StärkeBlackmoore
Zen'Kiki
Charakter

Zen'Kiki

Zen'Kiki ist ein trollischer Druide des Zirkels des Cenarius, dessen Verwandlungen anfangs regelmäßig misslangen. In den Westlichen Pestländern lernte er als Begleiter eines Abenteurers zu heilen; später kämpfte er auf Draenor, im Smaragdgrünen Traum und an Amirdrassil für die Erneuerung verwundeter Natur.

Ein ungewöhnlicher Druidenlehrling

Zen'Kiki ist ein Dschungeltroll und Druide des Zirkels des Cenarius. Der Zirkel vereint Druiden verschiedener Völker, um das natürliche Gleichgewicht Azeroths zu schützen. Als Initiand wurde Zen'Kiki in die Westlichen Pestländer geschickt. Dort begann sich das Land nach Jahren der Seuche langsam zu erholen, war aber weiterhin von Untoten, Kultisten und vergifteten Böden bedroht.

Seine Ausbildung verlief auffällig schlecht. Zauber verfehlten ihr Ziel, und seine Tiergestalten taten häufig das Gegenteil des Beabsichtigten. In Katzengestalt sprang er an Gegnern vorbei, in Bärengestalt knurrte er in die falsche Richtung, als Mondkin verletzte er sich mit eigenem Mondfeuer und in Wassergestalt blieb er hilflos auf dem Rücken liegen. Der Humor dieser Fehlschläge verdeckt nicht, dass Druidenmagie für ihn echte Arbeit und kein angeborenes Talent war.

Ausbildung in den Pestländern

Am Hof der Heiler übergab man Zen'Kiki der Anleitung eines erfahrenen Abenteurers. Gemeinsam kämpften sie gegen verseuchte Tiere und Kultisten, während der Troll seine Zielgenauigkeit und Verwandlungen übte. Schließlich wurde entschieden, ihn stärker zum Heiler auszubilden. Diese Aufgabe passte zur Region: Die Westlichen Pestländer brauchten nicht nur weitere Kämpfer, sondern Druiden, die neues Leben in geschädigte Erde zurückbringen konnten.

Zen'Kiki blieb während der Aufgaben als Begleiter an der Seite seines Lehrers. Seine Fehler konnten einen Kampf erschweren, doch er gab nicht auf. Anders als viele komische Nebenfiguren verschwand er nach dem Ende der Ausbildung nicht aus der Geschichte. Seine späteren Auftritte zeigen, dass der unbeholfene Initiand tatsächlich Teil des Zirkels blieb und Verantwortung an immer größeren Schauplätzen übernahm.

Hyjal und das alternative Draenor

Als Ragnaros und der Schattenhammer den Hyjal angriffen, half Zen'Kiki am Nest von Sethria bei der Verteidigung. Dort setzte er Heilung, Naturmagie und Reisegestalten gegen die Diener des Feuerfürsten ein. Der Einsatz führte ihn von der langsamen Regeneration der Pestländer zu einem unmittelbaren Krieg um einen der heiligsten Orte der Druiden.

Später entsandte ihn der Zirkel auf das alternative Draenor, um die sogenannten Primals zu untersuchen. Diese Pflanzenkräfte wollten tierisches Leben überwuchern und die Welt vollständig beherrschen. Zen'Kiki traf in einer Garnison ein und erklärte, er wäre früher gekommen, wenn seine Fluggestalt auf Draenor funktioniert hätte. Der Scherz knüpft an seine Ausbildung an, während sein Auftrag beweist, dass der Zirkel ihm inzwischen echte Feldforschung zutraute.

Assistent im Hain der Träume

Während der dritten Invasion der Brennenden Legion hielt sich Zen'Kiki im Hain der Träume auf. Als Malfurion einen neuen Erzdruiden ernannte, verwandelten sich die versammelten Druiden zur Feier in Bären, Katzen, Mondkins oder Vögel. Zen'Kiki nahm stattdessen die Gestalt eines Seelöwen an. Selbst inmitten der erfahrensten Druiden blieben seine Verwandlungen eigensinnig.

Er wurde Assistent des neuen Erzdruiden und begleitete die Druidenkampagne. Später verkaufte er am Erlösungspunkt auf der Verheerten Küste Vorräte. Seine Rolle war dort weniger spektakulär als die Kämpfe der Ordensführer, aber notwendig: Ein Feldzug gegen die Legion brauchte Versorgung ebenso wie mächtige Artefaktwaffen. Zen'Kiki hatte sich vom Übungsbegleiter zu einem verlässlichen Mitglied des Ordens entwickelt.

Die Wunde in Silithus

Nach Sargeras' Niederlage blieb sein Schwert in Azeroth stecken und riss eine gewaltige Wunde in Silithus. Zen'Kiki arbeitete mit Kräften des Zirkels des Cenarius und des Irdenen Rings an Magnis Seite. Druiden und Schamanen versuchten gemeinsam, die sterbende Welt zu stabilisieren.

Der Auftrag verband seine bisherigen Erfahrungen. In den Pestländern hatte er gelernt, geschädigtes Land zu heilen; auf Draenor hatte er eine Naturmacht untersucht, die selbst zerstörerisch werden konnte. In Silithus musste er nun nicht einen Wald oder eine Region, sondern die verwundete Weltseele schützen. Seine Anwesenheit zeigt, dass die Geschichte seines Lernens langfristige Folgen hatte.

Dracheninseln und Amirdrassil

Zen'Kiki schloss sich der Drachenschuppenexpedition an und reiste in die Ebenen von Ohn'ahra. Am Schattigen Zufluchtsort sprach er mit Thisalee Krähe und half Druiden, den Uralten Ast gegen die Primalisten zu verteidigen. Später arbeitete er im Smaragdgrünen Traum daran, ein Flammenportal an der Glutwindung zu schließen.

Nach Fyrakks Tod nahm Zen'Kiki an der Versammlung teil, bei der Amirdrassil auf den Dracheninseln erblühte. Für den einstigen Lehrling ist das ein stiller, aber bedeutender Abschluss: Er steht bei der Geburt eines neuen Weltenbaums unter jenen Druiden, die ihn geschützt haben. Seine Geschichte behauptet nicht, dass alle Fehler verschwunden sind. Sie zeigt, dass Beharrlichkeit und praktische Erfahrung aus einem schlechten Anfänger einen wichtigen Bewahrer machen können.