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Verwüstete Lande
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Verwüstete Lande

Die Verwüsteten Lande entstehen um das Dunkle Portal aus dem südlichen Schwarzen Morast. Verdorbene Magie macht aus Sumpf eine karge Grenzregion, in der der Erste Krieg beginnt und der Zweite mit der Zerstörung des Portals endet.

Als der Morast verdorrt

Das Land um das Dunkle Portal war nicht immer rot, trocken und von zerrissenen Felsen geprägt. Es gehörte zum Schwarzen Morast, einem feuchten Randgebiet des Königreichs Sturmwind. Die gewaltige Magie der Verbindung zwischen Azeroth und Draenor verändert Boden, Wasser und Himmel.

Je länger das Portal besteht und je mehr Macht durch den Riss wirkt, desto deutlicher trennt sich der Süden vom übrigen Sumpf. Leben weicht, der Boden wird unfruchtbar, und das Portal steht schließlich in einer Landschaft, die bereits wie eine Warnung vor der verwüsteten Welt auf seiner anderen Seite wirkt.

Eingang der Horde

Durch diese Region gelangen die Clans der Alten Horde nach Azeroth. Krieger, Oger, Wölfe und Nachschub müssen das Portal passieren, bevor sie sich im Schwarzen Morast sammeln. Das Gebiet ist deshalb der wichtigste Knotenpunkt der Invasion.

Für die Menschen bleibt es lange schwer erreichbar. Sumpf, orcische Stellungen und die unbekannte Magie des Portals schützen den Aufmarsch. Erst im Verlauf der Kriege wird klar, dass jeder Sieg an einer anderen Front vorläufig bleibt, solange dieser Weg offen ist.

Nach Orgrims Niederlage am Schwarzfels zieht sich die Horde durch die Verwüsteten Lande zurück. Aus dem Tor, das den Vormarsch ermöglicht hat, wird der letzte Fluchtweg. Viele Orcs hoffen, Draenor zu erreichen, bevor die Allianz sie einholt.

Turalyons Truppen und Khadgar verfolgen die Reste der Horde. Die letzte Phase des Zweiten Kriegs führt damit an seinen Ursprung zurück. Der Feldzug, der in Sturmwind begann und bis Lordaeron reichte, endet wieder am Rand des alten Morasts.

Die Ruinen des Portals

Khadgar zerstört das Dunkle Portal auf Azeroths Seite. Das Bauwerk fällt, doch die Landschaft wird nicht wieder zum Sumpf. Der magische Riss bleibt vorhanden, und die Verwüstung des Bodens hat sich zu tief eingeprägt.

Später errichtet die Allianz mit der Burg Nethergarde einen Wachposten, um jede neue Regung am Riss zu beobachten. Die Region wird damit von einem Aufmarschraum der Horde zu einer bewachten Grenze zwischen Welten.

Eine Landschaft als Zeugnis

Die Verwüsteten Lande besitzen nur wenige Orte, die unabhängig vom Portal große politische Bedeutung erlangen. Ihre Geschichte liegt gerade in der Verwandlung des gesamten Gebiets. Hier zeigt sich, dass Magie nicht nur einzelne Wesen trifft, sondern Landschaften dauerhaft verändern kann.

Jede spätere Öffnung des Portals greift auf dieselbe Narbe zurück. Deshalb bleiben die Verwüsteten Lande ein Ort, an dem Azeroth unmittelbar an Draenor grenzt, auch wenn zwischen beiden zeitweise kein begehbares Tor besteht.