Ein Lager der Expedition
Als die Allianzexpedition durch das Dunkle Portal nach Draenor zog, führte ihr Feldzug durch mehrere Regionen der fremden Welt. In den Wäldern Taladors entstand ein befestigtes Lager. Es diente den Soldaten als Stützpunkt, während Khadgar, Turalyon, Alleria, Kurdran und Danath versuchten, Ner'zhuls Plan zur Öffnung weiterer Portale zu vereiteln.
Nach dem Zerbrechen Draenors blieb das Lager auf einem Rest des Planeten bestehen. Viele Soldaten konnten nicht nach Azeroth zurückkehren. Sie bauten die Stellung aus, hielten Kontakt zu Shattrath und lebten fortan in einer Welt, die sich um sie herum in die Scherbenwelt verwandelt hatte.
Der Name einer Verschollenen
Die Feste erhielt ihren Namen zu Ehren Allerias. Die Waldläuferin war mit Turalyon durch eines der Portale gegangen und galt lange als verschollen. Hoch- und Wildhammerelfen hielten in der Siedlung ihre Erinnerung wach. Unter ihnen befand sich Talthressar, während Danath Trollbann später in Ehrenfeste verblieb.
Die Bewohner wussten lange nichts vom Fall Quel'Thalas, von der Geißel oder davon, dass viele ihrer Verwandten sich nun Blutelfen nannten und der Horde angeschlossen hatten. Als neue Truppen aus Azeroth eintrafen, trafen in der Feste daher nicht nur militärische Verstärkungen ein. Zwei voneinander getrennte Geschichten mussten erst wieder zusammenfinden.
Heimat in einem fremden Wald
Allerias Feste übernahm Elemente menschlicher und elfischer Baukunst. Gerade diese Mischung zeigte, dass aus dem provisorischen Lager längst eine Heimat geworden war. Die Bewohner hatten nicht nur auf Rettung gewartet. Sie hatten eine Gemeinschaft aufgebaut, während ihre ursprünglichen Reiche sich ohne sie veränderten.
Als Alleria viele Jahre später nach Draenor zurückkehrte, fand sie die nach ihr benannte Feste, aber nicht mehr alle alten Gefährten. Der Ort bewahrte ihren Namen besser als die Gewissheit über ihr Schicksal. Damit wurde die Siedlung zu einem Denkmal für jene Allianzexpedition, deren Angehörige den Untergang einer Welt überlebten, aber einen großen Teil ihres eigenen Lebens auf Azeroth verloren.