Ehre und StärkeBlackmoore
Ehrenfeste
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Ehrenfeste

Die Ehrenfeste ist der wichtigste Stützpunkt der Söhne Lothars auf Draenor. Nach dem Zerbrechen der Welt wird sie zur belagerten Heimat einer Expedition, die Azeroth gerettet hat, aber jahrzehntelang nicht weiß, ob sie je zurückkehren wird.

Eine Festung hinter dem Portal

Die Allianzexpedition braucht auf Draenor mehr als ein Lager. Nachschub, Verwundete und die Suche nach Ner'zhuls Artefakten verlangen einen festen Mittelpunkt. Auf der Höllenfeuerhalbinsel entsteht die Ehrenfeste. Ihre Mauern sind gegen Orcclans und die Gefahren einer fremden Welt gerichtet; ihr Name erinnert an die Gefallenen des Zweiten Kriegs und an den Grund, aus dem die Expedition das Portal überschritten hat.

Turalyon, Khadgar, Danath, Alleria und Kurdran benutzen die Festung als Ausgangspunkt für getrennte Feldzüge. Von hier ziehen Truppen zu den Stellungen der Clans, und hier treffen Nachrichten über Ner'zhuls wachsende Portalmagie ein.

Die Welt zerbricht

Als Ner'zhuls Rituale Draenor auseinanderreißen, schützt keine Mauer vor dem Himmel. Die Expedition schließt das Dunkle Portal, damit die Katastrophe Azeroth nicht erfasst. Danach ist die Ehrenfeste von der Heimat abgeschnitten. Landschaften brechen fort, Wege enden im wirbelnden Nether, und frühere Verbündete gelten als verschollen.

Die Überlebenden kehren dennoch zur Festung zurück. Sie reparieren, zählen Verluste und suchen nach Turalyon und Alleria. Weil keine Hilfe kommen kann, wird jeder Vorrat und jede Wache Teil eines Lebens, das nicht mehr bloß Feldzug ist.

Danaths lange Wacht

Danath Trollbann übernimmt die Führung der Söhne Lothars, nachdem Turalyon verschwindet. Für ihn ist die Ehrenfeste zugleich Kommando und Wartezimmer. Suchtrupps durchkämmen die Scherbenwelt, doch von den Vermissten fehlt jede Spur. Irgendwann muss Danath die Suche abbrechen, ohne Gewissheit über Tod oder Überleben seiner Freunde zu besitzen.

In den folgenden Jahren bedrohen Dämonen, Felorcs und Magtheridons Herrschaft die verbliebenen Siedlungen. Die Festung hält nicht, weil ihre Verteidiger ständig siegen, sondern weil sie Niederlagen übersteht und immer wieder genügend Ordnung bewahrt, um am nächsten Morgen Wachen aufzustellen.

Das unerwartete Wiedersehen

Als das Dunkle Portal im Jahr 26 erneut durchschritten wird, erwarten die Soldaten der Allianz auf der anderen Seite vor allem Feinde. Stattdessen finden sie in der Ehrenfeste Veteranen, deren Namen längst auf Denkmälern stehen könnten. Für Danath und seine Leute endet damit ein jahrzehntelanges Schweigen. Die Welt, die sie geschützt haben, hat sie nicht vergessen.

Die Freude ist unvollständig. Draenor ist verloren, viele Gefährten sind tot und Turalyon sowie Alleria bleiben verschwunden. Dennoch wird die Ehrenfeste wieder zu einer Brücke zwischen der alten Expedition und den neuen Truppen Azeroths.

Mehr als ein Außenposten

Die Ehrenfeste steht für einen seltenen Teil der Kriegsgeschichte: das Leben nach der heldenhaften Entscheidung. Das Portal zu schließen war ein Augenblick. Jahrzehnte auf der falschen Seite dieses Portals auszuhalten, verlangte eine andere Art von Mut. Soldaten wurden alt, Kinder wurden geboren, und aus einem Militärlager wurde eine Gemeinschaft.

Darum gehört die Festung sowohl zur Geschichte des Zweiten Kriegs als auch zur Scherbenwelt. Sie bewahrt die Folgen eines Sieges, dessen Sieger lange keine Heimkehr kannten.