Die Festung der alten Horde
Der Schwarzfels war seit dem Ersten Krieg mit den Orcs verbunden. Nach der Niederlage der alten Horde blieben Teile des Schwarzfelsclans in der Festung. Rend und Maim, die Söhne des früheren Kriegshäuptlings Schwarzfaust, sammelten Überlebende und erklärten ihre Streitmacht zur wahren Horde. Sie lehnten Thralls neue Ordnung ab, weil diese sich von Dämonenblut, Eroberung und den alten Machtansprüchen lossagte.
In den unteren Hallen lebten Schwarzfelsorcs neben den Ogern des Felsfäusteclans, Trollen des Gluthauerschreins und anderen Verbündeten. Diese Gruppen waren nicht zufällig zusammengeraten. Die Festung bot Schutz, Schmieden und einen gemeinsamen Feind in Thralls Horde und der Allianz.
Omokk, Voone und die Herren der Hallen
Hochlord Omokk führte die Oger, Kriegsmeister Voone die militärischen Kräfte und Schattenjäger Vosh'gajin die Trolle. Mutter Glimmernetz züchtete Spinnen in den dunklen Gängen. Oberanführer Wyrmthalak wachte über den inneren Bereich der Spitze. Jeder dieser Anführer beherrschte einen Teil der Festung und machte sie zu einem Bündnis mehrerer Kriegskulturen.
Die Dunkle Horde versprach ihnen Anteil an einer künftigen Eroberung. Tatsächlich diente sie jedoch einem Herrn, dessen Ziele weit über den Anspruch Rends hinausgingen.
Nefarian über dem Thron
Nefarian, der Sohn Todesschwinges, herrschte von der oberen Spitze und dem Pechschwingenhort aus. Rend durfte sich Kriegshäuptling nennen, solange er Soldaten, Ressourcen und Deckung für die Experimente des schwarzen Drachen lieferte. Die Dunkle Horde hielt sich für Erbin der alten Horde, war aber erneut zum Werkzeug einer größeren Macht geworden.
Der Vormarsch durch die untere Spitze zerschlug die Befehlshaber und öffnete den Weg zu Rend. Gleichzeitig wurden Siegel und Zugänge erkämpft, die für die obere Festung nötig waren. Damit war die untere Schwarzfelsspitze kein abgeschlossenes Schlachtfeld, sondern die Basis eines Kriegsapparats, der bis in Nefarians Laboratorien reichte.