Eine Schamanin des Lachenden Schädels
Kaz gehört zum Clan des Lachenden Schädels im alternativen Draenor. Die Orcs leben im lebensgefährlichen Gorgrond und begegnen Tod, Schmerz und ihren eigenen grausamen Bräuchen mit schallendem Lachen. Kaz ist selbst offen brutal, liebt Feuer und besitzt als Schamanin erhebliche Macht über die Elemente.
Trotz ihres verstörenden Auftretens ist sie nicht wahllos loyal. Ihr wichtigster persönlicher Bezug ist ihr Sohn Cutter. Für ihn und ihren Clan handelt sie entschieden. Die Quellen nennen sie eine einflussreiche Angehörige des Lachenden Schädels, bestätigen jedoch nicht ausdrücklich, dass sie dessen Häuptling war.
Draka in Totenlach
Kaz begegnete Durotan, Draka und dem Horde-Kommandanten im Dorf Totenlach, das von Goren angegriffen wurde. Nachdem der Stützpunkt Bestienwacht errichtet war, zog sie mit Draka in den Dschungel. Zwischen Magnaron und Genesauren waren Orcs in einen Krieg uralter Naturmächte geraten.
Draka misstraute der wilden Schamanin zunächst. Kaz wiederum zeigte, warum ihr Clan in Gorgrond überleben konnte. Sie kannte die Landschaft und reagierte auf die Grausamkeit der Botani, die sogar Kinder verschleppten, mit kompromissloser Gewalt. Draka begann, hinter dem Wahnsinn eine Verteidigerin ihrer Familie zu erkennen.
Die Suche nach Cutter
Kaz ließ nach drei vermissten Angehörigen suchen. Alle wurden tot gefunden, darunter ihr Gefährte Torg Ohrenhüter. Cutter lebte jedoch noch und konnte aus der Gewalt der Botani gerettet werden. Der Verlust traf Kaz mitten im Feldzug, ohne ihren Willen zum Kampf zu brechen.
Anschließend plante sie, heiliges Wasser der Botani gegen deren eigene Streitkräfte einzusetzen. Bei der Auseinandersetzung mit dem Genesaur Iyu nannte sie Draka schließlich Schwester. Diese Anrede markierte den gewachsenen Respekt zwischen Lachendem Schädel und Frostwolfklan. Ihre Verbindung entstand nicht durch Diplomatie, sondern durch gemeinsam erlebte Gefahr und den Schutz ihrer Familien.
Gegen die Eiserne Horde
Nach Iyus Tod nahm Kaz am Angriff auf den Norden Gorgronds teil. Dort kämpften die Verbündeten gegen die Eiserne Horde und deren gewaltige Industrie. Anschließend konnte sie als Gefolgsfrau für die Garnison in Frostwall angeworben werden, sofern der passende Außenpostenweg gewählt worden war.
Kaz setzte Feuer, Blitz, Totems und Verwandlungsmagie ein. Ihre Loyalität zum Kommandanten wirkte angesichts ihrer Persönlichkeit überraschend, blieb aber beständig. Sie betrachtete die Garnison nicht als Ersatz für ihren Clan, sondern als weitere Gemeinschaft, deren Feinde sie mit derselben Begeisterung bekämpfte.
Jahrzehnte auf Draenor
Nach dem Sieg über die Legion lebten Orcs und Draenei auf dem alternativen Draenor zunächst in Frieden. Dort vergingen Jahrzehnte, während auf Azeroth nur wenige Jahre voranschritten. Später wurden die Draenei zu Lichtgebundenen und wollten viele Orcs auch gegen deren Willen zum Licht bekehren.
Kaz gehörte zu den Mag'har, die diesem Zwang widerstanden. Eitrigg half, einen Teil der Überlebenden nach Azeroth zu bringen. Damit verließ Kaz die Welt, deren tödlichen Dschungel sie ihr gesamtes Leben geprägt hatten, und schloss sich mit anderen unverdorbenen Orcs der Horde an.
Verteidigerin von Zuldazar
Während des Vierten Krieges beteiligte sich Kaz an der Verteidigung Zuldazars gegen die Allianz. Sie setzte gezähmte Goren ein, die Maschinen der Dunkeleisenzwerge fraßen. Die Methode verband ihre Erfahrung aus Gorgrond unmittelbar mit einem Krieg auf Azeroth.
Kaz erklärte, Zuldazars Dschungel mache sie manchmal heimwehkrank. Er versuche seine Bewohner lediglich zu töten und zu fressen; Gorgrond werde danach erst richtig gefährlich. Hinter dem Scherz steckt ihr ganzer Weg: Was sie in einer erbarmungslosen Heimat gelernt hatte, half nun einem neuen Bündnis beim Überleben.