Grom Höllschrei betritt das Eschental
Während Thralls Horde auf Kalimdor eine neue Heimat suchte, erhielt Grom Höllschrei den Auftrag, Holz zu beschaffen. Der Kriegshymnenklan zog ins Eschental und begann, große Flächen zu roden. Die Orcs sahen Bauholz für Häuser, Mauern und Schiffe. Die Nachtelfen sahen die Verletzung eines Waldes, den sie seit Jahrtausenden bewachten.
Die ersten Zusammenstöße eskalierten schnell. Grom kannte die Nachtelfen nicht und deutete ihren Widerstand als Angriff. Cenarius stellte sich den Orcs entgegen. Um ihn zu besiegen, tranken Grom und seine Krieger erneut Mannoroths Blut. Sie gewannen die Schlacht, gerieten aber wieder unter den Einfluss der Legion.
Nach dem Tod Cenarius'
Grom löste sich später mit Thralls Hilfe von Mannoroth und starb im Kampf gegen den Dämon. Der gemeinsame Sieg am Hyjal hätte den Streit um den Wald beenden können. Doch der Bedarf der Horde blieb bestehen, und das Lager wurde nicht aufgegeben.
Aus dem Feldzugslager entwickelte sich eine industrielle Stellung. Sägemühlen, Transporte und Wachen hielten den Holzfluss nach Osten aufrecht. Für die Nachtelfen blieb jeder gefällte Baum mit dem Tod Cenarius' und dem ersten Eindringen des Kriegshymnenklans verbunden.
Ein Krieg, der nie ganz endete
Vom Fällerlager aus griff die Horde tiefer in den Wald. Nachtelfische Schildwachen störten Transporte und versuchten, gerodete Flächen zurückzugewinnen. Der Konflikt setzte sich im Kriegshymnental und in den späteren Fraktionskriegen fort.
Nach dem Kataklysmus nahm die Abholzung weiter zu. Maschinen machten aus dem ursprünglichen Lager einen dauerhaften Eingriff in die Landschaft. Der Ort wurde zum materiellen Kern eines Streits, der sich durch Verträge allein kaum lösen ließ.
Holz, Heimat und Erinnerung
Das Kriegshymnenfällerlager erklärt, warum das Eschental für beide Seiten so schwer aufzugeben war. Die Horde brauchte Ressourcen für ein Land, das kaum welche bot. Die Nachtelfen verteidigten nicht nur Besitz, sondern einen lebendigen Teil ihrer Geschichte. Das Lager verwandelte diesen Gegensatz in gefällte Stämme, bewachte Straßen und immer neue Gräber.