Ehre und StärkeBlackmoore
Hammer von Khaz'goroth
Gegenstand

Hammer von Khaz'goroth

Der Hammer von Khaz'goroth ist eine Säule der Schöpfung, geschaffen um Erde und uralte Wunder zu formen. In Hochberg wurde er zum Zeichen der geeinten Stämme, bis Dargrul ihn raubte und dieselbe Gestaltungsmacht gegen ihre Heimat wandte.

Ein Werkzeug für die Gestalt der Welt

Der Hammer von Khaz'goroth gehört zu den fünf Säulen der Schöpfung. Das Titanenpantheon gab solche Artefakte seinen Hütern, damit sie Azeroth ordnen konnten. Der Hammer formte Erde und uralte Wunder. Seine Kraft besteht nicht nur darin, Stein zu zerbrechen; er kann die Gestalt von Landschaft und Wesen verändern.

Wie das Artefakt in jede frühe Hand gelangte, ist nicht lückenlos geklärt. Die Hochgeborenen bewahrten die Säulen und nutzten sie im Krieg der Ahnen, um ein Legionsportal im Tempel von Elune zu schließen. Zugleich befand sich der Hammer zeitweise in Neltharions Besitz. Diese Überlieferungen lassen nicht jede Übergabe erkennen und sollten nicht mit erfundenen Gewissheiten geglättet werden.

In Neltharions verborgenem Reich

Neltharion verwahrte den Hammer in seinem Hort. Nach der Zerstörung des Eidbinders versuchte der schwarze Drache Adamanthia damit, die erzwungene Ordnung über die Dracthyr wiederherzustellen. Der Versuch scheiterte. Selbst eine Säule der Schöpfung konnte nicht beliebig die Funktion eines anderen Kontrollwerkzeugs übernehmen.

Darin zeigt sich eine Grenze titanischer Macht. Ein Artefakt kann Stein formen und gewaltige Energie lenken, aber keine zerbrochene Beziehung durch noch stärkeren Zwang heilen. Die Dracthyr waren nicht nur ein System, dessen Befehlsschnittstelle ersetzt werden musste. Ihr Wille und ihre Gefangenschaft blieben Fragen, für die ein größerer Hammer keine Antwort besaß.

Huln bannt den Erdwächter

Nach dem Krieg der Ahnen kämpfte Huln Hochberg gegen den bereits verratenen Neltharion. Drogbar, die der Erdwächter versklavt hatte, erhoben sich ebenfalls. Mit dem Hammer gelang es Huln, den mächtigen Drachen aus dem Land zu verbannen. Das Artefakt wurde danach von seinen Nachkommen und den Hochbergstämmen bewahrt.

Aus einer kosmischen Säule wurde ein Zeichen regionaler Einheit. Die Stämme sahen in ihm die Erinnerung an Hulns Mut und an einen Augenblick, in dem verschiedene Bewohner des Berges gemeinsam gegen einen Tyrannen standen. Die Kraft des Hammers gehörte nicht nur dem Häuptling, der ihn halten konnte. Sie war als Erbe daran gebunden, dass Hochberg mehr sein sollte als gegeneinander kämpfende Täler.

Dargrul hebt den Hammer gegen Hochberg

Während der dritten Legionsinvasion stahl Dargrul der Unterkönig den Hammer aus seiner Wiege. Er wollte mit ihm Hochberg beherrschen und konnte Drogbar in elementare Wesen verwandeln oder ganze Siedlungen durch bewegten Fels zerstören. Die Waffe der alten Befreiung wurde zum Werkzeug eines neuen Herrschaftsanspruchs.

Mayla Hochberg musste die zerstrittenen Stämme einen, während Verbündete Dargrul bis in Neltharions Hort verfolgten. Nach seinem Tod wurde der Hammer zurückgewonnen. Der Sieg bestätigte seine symbolische Bedeutung auf eine unerwartete Weise: Nicht der Besitz des Artefakts einte die Stämme, sondern ihre gemeinsame Entscheidung, den Besitzer aufzuhalten, der seine Macht gegen sie richtete.

Vom Berg zum Grabmal

Mayla vertraute den Hammer Khadgar und den Verteidigern Azeroths an. Zusammen mit den anderen Säulen half er, Illidans Seele in dessen Körper zurückzubringen und später das Legionsportal im Grabmal des Sargeras zu versiegeln. Danach wurde er offenbar nach Dalaran gebracht und dort streng bewacht.

Nach der Zerstörung Dalarans ist sein Verbleib unklar. Es ist nicht bestätigt, ob der Hammer zerbrach, geborgen wurde oder an einem anderen Ort liegt. Diese Unsicherheit nimmt Hochberg nicht seine Geschichte. Ein Symbol der Einheit erfüllt seinen Zweck nicht nur, solange es sichtbar in einer Halle ruht. Huln, Mayla und die Stämme bewiesen, dass die eigentliche Kraft weitergegeben werden kann: Land gemeinsam zu schützen und kein noch so heiliges Werkzeug mit dem Recht zu verwechseln, es über andere zu erheben.