Der alte Weg durch das Gebirge
Dun Algaz bestand bereits vor dem Krieg der Drei Hämmer. Tunnel, Tore und Wachstellungen führten durch die Berge zwischen Loch Modan und dem Sumpfland. Als die Wildhammer aus Eisenschmiede vertrieben wurden, nahmen viele von ihnen diesen Weg nach Norden, bevor sie im Hinterland Lordaerons eine neue Heimat fanden.
Der Pass wurde dadurch Teil der Trennung der Zwergenclans. Er verband ihre späteren Gebiete, erinnerte aber zugleich an den Tag, an dem ein besiegter Clan Khaz Modan verlassen musste.
Das letzte Bollwerk der Horde
Nach ihrer Niederlage bei Dun Modr zog sich die Horde im Zweiten Krieg nach Dun Algaz zurück. Der enge Pass begünstigte die Verteidiger. Anduin Lothar wollte den Stützpunkt zerstören und die Orcs weiter nach Süden drängen, doch der Angriff konnte ihre Präsenz nicht sofort brechen.
Dun Algaz wurde zum letzten festen Halt der Horde im nördlichen Khaz Modan. Solange Orcs den Pass beherrschten, blieben Loch Modan und Eisenschmiede vom Norden bedroht. Die Allianz musste sich durch eine Landschaft kämpfen, deren Straßen von Zwergen für Handel und Schutz gebaut worden waren, nun aber fremden Armeen Deckung boten.
Ein Pass für neue Besatzer
Jahre später führte Nekros Schädelspalter den Drachenmalklan durch Dun Algaz nach Grim Batol. Der Pass blieb damit eng mit der Gefangenschaft Alexstraszas und dem Missbrauch roter Drachen verbunden. Später besetzten Orcs und andere Truppen erneut Teile der Befestigungen.
Die Geschichte von Dun Algaz zeigt, warum Gebirgstore in Azeroths Kriegen selten nebensächlich sind. Herrscher wechseln, doch die Armeen nehmen dieselben Wege. Ein alter Tunnel kann den Exodus eines Volkes, den Rückzug einer Horde und den Transport einer gefangenen Drachenkönigin miteinander verbinden.