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Donnerinsel
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Donnerinsel

Die Donnerinsel war Lei Shens verborgener Herrschaftssitz. Nach seiner Wiedererweckung kämpfen Kirin-Tor-Offensive und Sonnenhäscheransturm um die Küste, während der Donnerkönig im Thron des Donners seine alte Macht zurückfordert.

Lei Shens Zitadelle kehrt zurück

Vor der Nordwestküste Pandarias lag die Insel, von der Lei Shen einst sein Reich lenkte. Nach seinem Tod verbarg Kaiser Shaohao sie im Nebel, damit der Donnerkönig und seine Anlagen nicht erneut zur Gefahr würden. Jahrtausende später bargen Zandalari Lei Shens Leichnam aus seinem Grab in Kun-Lai. Ihre Propheten und Mogu-Verbündeten erweckten ihn wieder, und mit seiner Rückkehr trat auch die Insel aus dem Sturm hervor.

Lei Shen fand kein gehorsames Reich mehr vor. Pandaren hatten die Mogu gestürzt, die Klans waren zerstritten und fremde Armeen standen auf dem Kontinent. Für ihn waren diese Veränderungen keine neue Ordnung, sondern ein Aufstand, der zu lange gedauert hatte. Er sammelte Mogu, Zandalari und erschaffene Diener im Thron des Donners, während seine Flotte und die gewaltige Bestie Nalak die Zugänge bewachten.

Zwei Expeditionen führen ihren eigenen Krieg

Jaina Prachtmeer führte die Kirin-Tor-Offensive für die Allianz, Lor'themar Theron den Sonnenhäscheransturm für die Horde. Beide wollten Lei Shen aufhalten, doch ihre Feindschaft war seit der Säuberung Dalarans offen. Auf der Insel errichteten sie getrennte Stützpunkte, eroberten Schritt für Schritt die Küste und kämpften zugleich gegeneinander. Selbst angesichts des Donnerkönigs blieb die Frage bestehen, wer nach dem Sieg über seine Waffen verfügen würde.

Lor'themar verhandelte zu dieser Zeit heimlich mit Varian über einen möglichen Austritt der Blutelfen aus der Horde. Garroshs Umgang mit ihren Soldaten und sein wachsender Machtanspruch hatten das Vertrauen zerstört. Jainas Gewalt in Dalaran beendete diese Gespräche. Auf der Donnerinsel standen daher nicht nur zwei militärische Expeditionen. Dort trafen die Folgen von Garroshs Herrschaft, Jainas Verlusten und Lor'themars Verantwortung für Quel'Thalas unmittelbar aufeinander.

Der Thron des Donners

Im Inneren der Zitadelle warteten Überreste von Lei Shens altem Imperium: die Trollkriegsfürsten des Rates der Ältesten, die Hydra Megaera, der aus Saurok und Magie geschaffene Primordius sowie die Himmelsbestie Ji-Kun. Der Mogu-Herrscher hatte Leben nie als etwas Unantastbares betrachtet. Körper, Tiere und Völker waren für ihn Werkzeuge, die verändert werden durften, solange sie seiner Ordnung dienten.

Am Ende erreichten die Angreifer Lei Shen selbst. Der Donnerkönig fiel, doch in den tiefsten Kammern fand sich Ra-den, jener titanische Hüter, dem Lei Shen einst die Macht entrissen hatte. Ra-den war nicht tot, sondern gebrochen. Er hatte erfahren, dass das Pantheon gefallen war, und jeden Glauben an Azeroths Zukunft verloren. Damit endete der Feldzug nicht nur mit dem Sturz eines Tyrannen. Er enthüllte, dass Lei Shens Macht aus einer viel älteren Krise stammte und selbst die Hüter der Titanen an Verzweiflung zerbrechen konnten.