Ehre und StärkeBlackmoore
Arathi
Volk

Arathi

Die heutigen Arathi entstanden aus Menschen und Hochelfen, die jenseits des Sturmmeers ein Kaiserreich gründeten. Eine verschollene Flotte lebt nun in Heilsturz unter Beledars Licht und muss ihre kaiserliche Aufgabe mit einer neuen Heimat vereinbaren.

Ein Volk jenseits des Sturmmeers

Die heutigen Arathi sind nicht einfach die Bewohner des Arathihochlands. Ihre Vorfahren, Menschen aus dem Erbe Arathors und Hochelfen aus Quel'Thalas, überquerten vor langer Zeit das Sturmmeer und gründeten ein eigenes Kaiserreich. Über Generationen wurden aus beiden Herkunftslinien ein gemeinsames Volk. Die Arathi verstehen sich weder als Menschen noch als Hochelfen, sondern als Erben einer gemeinsamen Geschichte.

Ihr Kaiser, Thoradin IX., deutet Visionen der Heiligen Flamme und führt das Reich nach diesen Weissagungen. Eine solche Vision zeigte ihm Heilsturz, einen strahlenden Stern und die kommende Schlacht Renilash. Er entsandte deshalb die Dritte Flotte unter Generalin Vaelisia Stahlstreich. Den Beteiligten war bewusst, dass der Auftrag sie vielleicht nicht nach Hause zurückführen würde.

Die Flotte unter der Erde

Auf dem Sturmmeer wurde die Flotte von Licht umschlossen und tief unter Azeroths Oberfläche nach Heilsturz versetzt. Viele Schiffe stürzten ab, viele Arathi starben. Die Überlebenden fanden eine fruchtbare Höhle und den gewaltigen Kristall Beledar, den sie als Erfüllung der kaiserlichen Vision deuteten. Ohne Kontakt zum Reich gründeten sie Mereldar und machten aus den Überresten der Expedition eine dauerhafte Gemeinschaft.

Beledar spendet Licht, fällt aber in regelmäßigen Abständen in Dunkelheit. Dann verteidigen die Arathi ihre Siedlungen gegen die Kobyss aus dem Untermeer. Für sie ist die Heilige Flamme keine bloße Formel: Sie leuchtet an Türen, Feldern und Wegen, wenn die Bewohner in der Dunkelheit Schutz brauchen.

Treue und eine eigene Geschichte

Die Arathi von Heilsturz bleiben dem Kaiserreich treu. Zugleich sind viele von ihnen an einem Ort aufgewachsen, den sie aus eigener Erfahrung Heimat nennen. Der Angriff der Neruber aus Azj-Kahet und die Hilfe von Allianz, Horde und Irdenen machten sichtbar, dass ihre Zukunft nicht allein aus einer fernen Weisung bestehen kann.

So trägt der Name Arathi mehrere Zeiten zugleich: das alte Arathor, das Kaiserreich jenseits des Meeres und die Gemeinschaft unter Khaz Algar. Diese Geschichten sind verwandt, aber nicht identisch. Die offene Frage ist nicht nur, ob die Expedition einst zurückkehrt. Entscheidend ist, welche Stimme sie dann gegenüber einem Reich hat, das sie lange nur aus Gebeten, Berichten und Erinnerungen kennt.