Eine Wiege des Lebens im Herzen Pandarias
In der Mitte Pandarias liegt ein Tal aus goldenen Bäumen, heiligen Quellen und uralten Palästen. Freya formte es wie Un'Goro und das Sholazarbecken als eine Wiege des Lebens. Aus seiner besonderen Kraft gingen neue Lebensformen hervor, und die Wildgötter, die später als Himmlische Erhabene verehrt wurden, sammelten sich in seiner Nähe.
Die Titanenhüter schufen die Mogu, um das Tal zu schützen und die Diener der Alten Götter zurückzuhalten. Als die Titanen verstummten und der Fluch des Fleisches die Mogu veränderte, verlor dieser Auftrag seine klare Bedeutung. Aus Wächtern wurden rivalisierende Clans, bis Lei Shen sie unterwarf und ein Reich errichtete.
Vom Sitz der Herrscher zum verschlossenen Heiligtum
Vor den Mogu hatten Jinyu im Tal gelebt und unter dem Einfluss seiner Wasser eine große Kultur entwickelt. Lei Shens Reich verdrängte sie und machte die Gegend zum politischen Zentrum Pandarias. Die Mogu nutzten ihre Macht, versklavten andere Völker und befestigten das Land gegen die Mantiden.
Nach dem Aufstand der Pandaren wurde das Tal nicht zu einer offenen Hauptstadt. Seine Tore blieben geschlossen, und der Goldene Lotus bewachte die Quellen und Ruinen. In Liedern und Geschichten lebte die Landschaft als Ort des Friedens weiter. Nur wenige durften eintreten, damit die Macht des Tales nicht erneut zum Werkzeug eines Herrschers wurde.
Die Tore öffnen sich
Als Horde und Allianz nach Pandaria kamen, stritten selbst die Himmlischen Erhabenen darüber, ob die Fremden das Tal betreten durften. Xuen prüfte ihre Vertreter. Trotz Taran Zhus Warnungen öffneten sich die Tore, weil Pandaria Hilfe gegen zurückkehrende Mogu und andere Bedrohungen brauchte.
Die Fraktionen errichteten Schreine im Tal und machten es damit erneut zu einem politischen Mittelpunkt. Der Goldene Lotus verteidigte die alten Anlagen gegen die Shao-Tien-Mogu. Doch die größte Gefahr kam nicht durch einen offenen Eroberer von außen, sondern durch Garrosh Höllschreis Suche nach einer Macht, die seinen Krieg endgültig entscheiden sollte.
Garrosh und das Herz Y'Shaarjs
Garrosh ließ Goblins im Tal graben. Sie fanden ein titanisches Gewölbe, in dem das ausgetrocknete Herz Y'Shaarjs verwahrt wurde. Der Kriegshäuptling brachte das Herz zu den heiligen Quellen und nutzte ihre Lebenskraft, um es wieder zu erwecken. Taran Zhu versuchte ihn aufzuhalten, wurde jedoch besiegt.
Die Verderbnis verwüstete den östlichen Teil des Tals. Wasser wurde schwarz, goldene Bäume starben und aus den Quellen entstand Immerseus, ein von Sha-Energie verformtes Wesen. Das Sha des Stolzes erwachte. Garrosh hatte nicht nur eine Waffe gefunden; er hatte einen Ort beschädigt, den mehrere Völker seit Jahrtausenden vor genau diesem Missbrauch schützen wollten.
Heilung und erneute Bedrohung
Nach Garroshs Niederlage pflanzte der Geist Kaiser Shaohaos einen Baum in der verwundeten Landschaft. Der Goldene Lotus und die Himmlischen Erhabenen begannen die Heilung. Das Tal erholte sich langsam, doch seine Geschichte blieb sichtbar. Später griff N'Zoth während seiner Angriffe erneut nach der Region und bewies, dass Y'Shaarjs Schatten nicht die einzige Verbindung zur Leere war.
Das Tal der Ewigen Blüten verkörpert damit die doppelte Bedeutung von Macht. Seine Quellen können heilen, Leben hervorbringen und Kulturen tragen. Dieselbe Kraft kann ein Herz des Alten Gottes erwecken und ein ganzes Land vergiften. Nicht die Quelle entscheidet über ihre Wirkung, sondern die Absicht dessen, der sie benutzt.