Die Tränen des Tals
Tief unter dem Tal der Ewigen Blüten bewahrten Aquädukte die Wasser der Macht. Die alten Bewohner Pandarias hatten dieses Netz geschaffen, damit die lebensspendenden Ströme das Tal nähren und schützen konnten. Aus diesen Wassern formte sich Immerseus, ein titanisches Elementar und die körperliche Gestalt eines Ortes, der lange als Quelle des Lebens galt.
Dann verwüstete die Macht des Alten Gottes das Tal. Nach der Freisetzung des Sha des Stolzes verdrehte die Verderbnis auch die Reservoirwasser. Immerseus wurde nicht zum bewussten Verbündeten Garroshs und ist kein uralter Herrscher der Quellen. Er ist die Wunde des Tals in bewegter Form: Wasser, das einst Leben gab und nun die Trauer und den Zorn des vergifteten Ortes trägt.
Reinigung statt Tötung
Der Kampf gegen Immerseus zielt auf Reinigung. Immer wieder zerfällt sein Körper in dunkle Sha-Pfützen und verunreinigte Wasserpfützen. Was gereinigt oder überwunden wird, nimmt seiner Verderbnis einen weiteren Teil. Erst wenn keine davon mehr zu ihm zurückkehrt, wird aus der Gefahr wieder ein freundliches Wesen.
Diese Begegnung ist deshalb der erste Gegenentwurf zur Macht des Herzens Y'Shaarjs. Garrosh nutzt die Verderbnis, um etwas zu beherrschen. Die Verteidiger des Tals müssen sie Stück für Stück zurücknehmen, bis das Wasser wieder zu sich selbst finden kann. Die Quelle ist danach nicht auf einen Schlag geheilt, aber sie kann wieder Hoffnung tragen.
Ein Ort mit eigenem Schmerz
Immerseus eröffnet die Belagerung nicht mit einer Schlacht vor Orgrimmars Mauern, sondern mit dem Schaden, den diese Herrschaft bereits in Pandaria angerichtet hat. Noch bevor die Armeen der Horde erreicht werden, steht fest, dass der Krieg in das Land selbst eingedrungen ist. Das Tal erinnert sich an den Missbrauch seiner Wasser, und Immerseus trägt diese Erinnerung in jeder dunklen Welle weiter.