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Ahn'kahet: Das Alte Königreich
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Ahn'kahet: Das Alte Königreich

Ahn'kahet war das Herz des alten nerubischen Reiches. Unter seinen Ruinen begegnen sich die Überreste einer besiegten Kultur, die Geißel und die gesichtslosen Diener Yogg-Sarons.

Das Herz von Azjol-Nerub

Unter der Drachenöde lag ein Reich, das lange vor den Menschen Nordend geprägt hatte. Ahn'kahet bildete das innere Königreich der Neruber, mit Tempeln, Brutstätten und Straßen, die sich weit durch die Tiefe zogen. Im Krieg der Spinne hatte die Geißel dieses Reich gebrochen. Viele Neruber wurden getötet und anschließend als dieselben untoten Krieger erhoben, gegen die sie zuvor gekämpft hatten.

Auf seinem Weg zum Frostthron durchquerte Arthas die alten Tunnel an der Seite Anub'araks. Lebende Neruber nannten den früheren König einen Verräter, weil er nun dem Lichkönig diente. Der Marsch öffnete zugleich Wege in Bereiche, die selbst die Neruber gemieden hatten. Dort lebten gesichtslose Wesen und vergessene Kreaturen, deren Ursprung tiefer reichte als die Geißel.

Zwei Feinde unter einer Stadt

Während des Nordendfeldzugs hielten untote Neruber Teile Ahn'kahets besetzt. Zugleich drangen Diener Yogg-Sarons in die Ruinen ein. Die Zwielichthammer-Kultistin Jedoga Schattensucher opferte Anhänger, Prinz Taldaram führte seine San'layn in die Hallen, und Herold Volazj ließ Eindringlinge gegeneinander kämpfen, indem er ihre Wahrnehmung verdrehte. Die Stadt lag damit zwischen der Macht des Lichkönigs und dem Flüstern eines Alten Gottes.

Ahn'kahet erzählt den Krieg gegen Arthas aus der Sicht seiner älteren Opfer. Die Neruber waren keine Geschöpfe der Geißel gewesen, sondern ein eigenständiges Reich, das versklavt und in eine Armee verwandelt wurde. Ihre Ruinen zeigen außerdem, dass Nordends Finsternis nicht mit dem Lichkönig begann. Unter seinem Krieg wartete bereits Yogg-Saron.