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Talrendis
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Talrendis

Talrendis war ein Nachtelfenstützpunkt an der Grenze zwischen Eschental und Azshara. Schildwachen beobachteten von dort Horde, Naga und die Ruinen einer Region, deren Name an Königin Azshara erinnert.

Die Wächter an Azsharas Grenze

Nachtelfen errichteten Talrendis an der Straße vom Eschental nach Azshara. Der Stützpunkt schützte den Zugang zu ihren Wäldern und diente als Ausgangspunkt für Erkundungen in einer Landschaft voller Ruinen der Hochgeborenen.

Für die Kaldorei war Azshara kein gewöhnliches Grenzland. Der Name erinnerte an die Königin, deren Bündnis mit Sargeras den Krieg der Ahnen und den Großen Bruch ausgelöst hatte. Jeder Tempelrest und jede versunkene Anlage trug einen Teil dieser Schuld.

Gegenüber von Valormok

Mit der Gründung Orgrimmars rückte die Horde an diese alten Gebiete heran. Valormok entstand als orcischer Gegenposten. Zwischen beiden Lagern lagen Patrouillenwege, Rohstoffe und die Frage, ob die junge Horde Azshara erschließen durfte.

Gleichzeitig waren Naga an den Küsten aktiv. Die Schildwachen mussten deshalb eine neue politische Grenze bewachen und einen sehr alten Feind beobachten. Azsharas Vergangenheit und Kalimdors gegenwärtige Konflikte liefen am Talrendis-Stützpunkt zusammen.

Der Verlust des alten Postens

Nach dem Kataklysmus dehnten Goblins und Horde ihren Einfluss in Azshara massiv aus. Talrendis wurde angegriffen und seine frühere Stellung ging verloren. Für die Nachtelfen war dies ein weiterer Rückzug aus Land, das sie historisch mit dem Untergang ihrer alten Zivilisation verbanden.

Talrendis steht daher für mehr als eine kleine Garnison. Der Ort zeigt, wie schwierig es ist, eine Grenze zu verteidigen, an der Erinnerung, Sicherheit und neue Siedlungsansprüche aufeinandertreffen. Was für die Horde ein Weg nach Norden war, war für die Nachtelfen der Rand einer alten Wunde.