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Satyrnaar
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Satyrnaar

Satyrnaar ist eine von Satyrn besetzte Nachtelfenruine im Nordosten des Eschentals. Die Siedlung bewahrt die Spuren kaldoreischer Herkunft, dämonischer Verwandlung und jener Kulte, die nach dem Krieg der Ahnen in den Wäldern weiterwirkten.

Ruinen eines älteren Eschentals

Bevor Satyrn dort ihre Zelte aufschlugen, gehörten die Gebäude Satyrnaars zur nachtelfischen Kultur des Eschentals. Verfallene Mauern und überwachsene Plätze erinnern an ein Kalimdor, dessen Siedlungen durch den Krieg der Ahnen und die folgenden Jahrtausende verändert wurden.

Die Satyrn wählten solche Ruinen nicht zufällig. Viele von ihnen waren einst Nachtelfen gewesen, allen voran Xavius, den Sargeras in die erste Gestalt dieser Art verwandelte. In ihren Lagern liegen Herkunft und Verderbnis unmittelbar nebeneinander.

Die Bleakheart und der Dunkle Strand

Satyrnaar wurde von Satyrn der Bleakheart-Gruppe gehalten. Sie arbeiteten mit dem Kult des Dunklen Strandes zusammen, einer Gemeinschaft, die dämonische und verbotene Magie suchte. Eine ihrer Seelensteine wurde in der Siedlung verwahrt.

Damit war Satyrnaar Teil eines Netzes, das über die unmittelbaren Ruinen hinausreichte. Kulte, Satyrn und verbliebene Diener der Legion mussten nach einer verlorenen Invasion kein geschlossenes Heer bilden. Es genügte, Wissen, Artefakte und Einfluss in abgelegenen Waldsiedlungen zu bewahren.

Ein Schatten bis in den Smaragdgrünen Traum

Satyrnaar liegt nahe der großen Straße nach Azshara und wurde deshalb häufiger umkämpft als andere Satyrsiedlungen. Reisende konnten den Ort kaum umgehen, während Nachtelfen in ihm eine fortdauernde Verletzung ihres Waldes sahen.

Selbst im Smaragdgrünen Traum erschien eine Entsprechung der Siedlung, bewacht von Satyrn, die dem Alptraum dienten. Dadurch verbindet Satyrnaar zwei Formen derselben Gefahr: die sichtbaren Ruinen im Eschental und die Verderbnis einer Traumwelt, in der Azeroths Natur eigentlich unversehrt bewahrt werden sollte.