Die Siedlung der Mondlichtung
Die Mondlichtung liegt geschützt zwischen den Bergen Nordkalimdors. Nachthafen entstand am Elunesara-See als Mittelpunkt für Druiden und Bewahrer der Natur. Der Ort gehört nicht einer einzelnen Fraktion. Nachtelfen, Tauren und andere Mitglieder des Zirkels des Cenarius begegnen sich dort als Schüler derselben Aufgabe.
Häuser, Mondbrunnen und Ausbildungshaine fügen sich in die Landschaft ein. Die Ruhe ist jedoch nicht weltfern. Boten bringen Nachrichten über Verderbnis, den Smaragdgrünen Traum und Kriege, die natürliche Kreisläufe bedrohen.
Druiden über den Fraktionsgrenzen
Malfurion Sturmgrimm und der Zirkel prägten die Vorstellung, dass der Schutz Azeroths nicht an den Grenzen von Horde und Allianz enden darf. Nachthafen gab dieser Idee einen Ort. Druiden konnten dort lehren, beraten und gemeinsam handeln, selbst wenn ihre Völker andernorts gegeneinander kämpften.
Diese Zusammenarbeit war nie selbstverständlich. Jeder neue Krieg stellte die Frage, ob persönliche Loyalität oder die Verantwortung für die Natur schwerer wog. Nachthafen bewahrte den Raum, in dem solche Konflikte ausgehalten werden konnten.
Feste und Bedrohungen
Während des Mondfests versammeln sich Besucher in Nachthafen, um Ahnen zu ehren und Omen zu begegnen. Das Fest verbindet Erinnerung und Gegenwart: Die Toten werden nicht als ferne Vergangenheit behandelt, sondern als Teil einer Gemeinschaft, die Rat und Warnung weitergibt.
Gleichzeitig war die Mondlichtung mehrfach bedroht, besonders wenn Kräfte des Alptraums oder der Legion die Grenzen natürlicher und geistiger Räume durchbrachen. Nachthafen blieb deshalb nicht nur ein heiliger Rückzugsort, sondern eine Einsatzbasis für jene, die Azeroths lebendige Welt verteidigen.