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Schrein von Remulos
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Schrein von Remulos

Der Schrein von Remulos liegt westlich von Nachthafen in der Mondlichtung. Druiden suchen dort den Rat des Hüters Remulos, eines Sohnes von Cenarius, dessen Leben die uralten Naturmächte mit den sterblichen Zirkeln verbindet.

Der Sohn des Cenarius

Remulos gehört zu den Kindern des Halbgottes Cenarius und damit zu einer Linie, in der Wildnis und bewusstes Handeln zusammenfinden. Anders als viele Naturgeister blieb er über lange Zeitalter in der Nähe der sterblichen Völker und wurde zu einem Ratgeber der Druiden.

Sein Schrein entstand in der Mondlichtung, einem geschützten Tal, das Druiden verschiedener Völker aufsuchen konnten. Die Stätte lag abseits der großen Kriegsstraßen und war dennoch eng mit den Wunden Kalimdors verbunden.

Ein Ort des Lernens und der Warnung

Junge Druiden kamen zum Schrein, um Remulos um Rat zu bitten. Seine Lehren betrafen nicht nur die Beherrschung neuer Gestalten. Er erinnerte daran, dass jede Verwandlung Verantwortung mit sich bringt und dass Naturmagie nicht vom Zustand der Welt getrennt werden kann.

Als der Smaragdgrüne Traum von Albträumen und Verderbnis bedroht wurde, war Remulos einer der Hüter, die diese Gefahr früh erkannten. Der Schrein wurde damit zu einem Übergang zwischen ruhiger Unterweisung und den verborgenen Kriegen, die in der Traumwelt ausgetragen wurden.

Die Mondlichtung als lebendiges Heiligtum

Der Schrein besteht nicht wegen mächtiger Mauern. Seine Sicherheit beruht auf der Mondlichtung, den Druidenzirkeln und dem Respekt, den Remulos über Völkergrenzen hinweg genießt. Hier können Tauren und Nachtelfen dieselbe uralte Stimme hören, obwohl ihre Gesellschaften unterschiedliche Wege gingen.

Dadurch steht die Stätte für eine seltene Kontinuität in Kalimdor. Reiche stiegen auf und fielen, Wälder brannten und heilten, doch am Schrein blieb die Aufgabe dieselbe: Jene auszubilden, die Natur nicht besitzen, sondern schützen sollen.