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Heulender Fjord
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Heulender Fjord

Der Heulende Fjord ist die alte Heimat der Vrykul. Zwischen Utgarde, Kalu'ak-Häfen und verfluchten Gräbern erwacht ein Volk, dessen Umgang mit dem Fluch des Fleisches bis zu den Ursprüngen der Menschen führt.

Die Heimat der Vrykul

Steile Klippen umschließen den Heulenden Fjord, und über seinen Wasserwegen ragt die Feste Utgarde. Hier lag eines der ältesten Zentren der Vrykul. Diese riesenhaften Krieger waren ursprünglich Schöpfungen der Titanen, doch der Fluch des Fleisches machte ihre Körper sterblich. Als immer häufiger schwache und kleinere Kinder geboren wurden, befahl König Ymiron zunächst ihre Tötung. Manche Eltern widersetzten sich heimlich und brachten die Kinder fort. Aus ihren Nachkommen gingen später die Menschen hervor.

Viele Vrykul legten sich in einen langen Schlaf. So entgingen sie dem Großen Bruch und erwachten erst in einer Welt, in der ihre alten Reiche vergessen waren. Ymirons Zorn über die Titanen und seine Furcht vor dem Verfall machten ihn empfänglich für den Lichkönig, der den Vrykul neue Größe und einen Platz in seinem Reich versprach.

Gräber, Kvaldir und die Rückkehr der Toten

Nicht alle Gefahren des Fjords gingen von Utgarde aus. Piraten entwendeten Beigaben aus den Vrykulgräbern am Schildhügel und störten damit die Ruhe der Toten. Aus dem Nebel kamen die Kvaldir, verfluchte Seefahrer im Dienst Helyas. Sie griffen Küsten und Kalu'ak-Siedlungen an und nahmen Seelen mit sich.

Die Kalu'ak von Kamagua versuchten, den angerichteten Frevel rückgängig zu machen. Ihr Handeln beruhte nicht auf dem Wunsch nach Eroberung, sondern auf dem Verständnis, dass die Toten Teil des Landes blieben. Im Fjord begegneten sich so zwei sehr verschiedene Erinnerungen an die Vergangenheit: Ymiron wollte verlorene Stärke durch Krieg zurückholen, während die Kalu'ak versuchten, ein gestörtes Gleichgewicht wiederherzustellen.

Die südlichen Reiche landen in Nordend

Während des Feldzugs gegen den Lichkönig errichtete die Allianz in Valgarde und der Westwacht ihre Stützpunkte. Die Verlassenen landeten bei Neu-Agamand, und die Horde gewann weitere Positionen an der Küste. Beide Seiten stellten schnell fest, dass die Vrykul nicht nur ein abgelegenes Volk waren. Viele hatten sich dem Lichkönig angeschlossen und verteidigten Utgarde als Tor zu ihrem erwachten Reich.

Der Kampf um die Feste führte bis zu König Ymiron. Seine Niederlage beendete die unmittelbare Herrschaft über den Fjord, doch die Geschichte der Vrykul blieb. Spätere Ereignisse in Sturmheim und den Schattenlanden zeigten, dass ihre Verbindung zu Odyn, Helya und dem Tod weit über Nordends Küsten hinausreichte.