Ehre und StärkeBlackmoore
Brennende Teufelswache
Bosse

Brennende Teufelswache

Brennende Teufelswachen traten nur gelegentlich aus den Portalen der Schmetterschildhexenmeister in Hordemar hervor. Die Dämonen besaßen keine bekannte eigene Biografie, machten aber sichtbar, dass die Dunkle Horde ihre Festung nicht nur mit Orcs, Ogern und Trollen verteidigte, sondern weiterhin nach der Macht des Nether griff.

Der Weg nach Untere Schwarzfelsspitze

Die Untere Schwarzfelsspitze war die ausgedehnte Kaserne der Dunklen Horde. In der alten Dunkeleisenfestung lebten Schwarzfelsorcs neben den Felsspitzogern und den Gluthauertrollen, während Spinnenbrut und Worgzucht ganze Gänge beherrschten. Rend Schwarzfaust nannte diese Streitmacht die wahre Horde, doch über ihren Lagern standen General Drakkisath, Oberanführer Wyrmthalak und schließlich Nefarian. So führte jeder Weg durch die unteren Hallen zugleich durch ein Bündnis, dessen einzelne Völker an die Machtpläne eines schwarzen Drachen gebunden waren. In Brennende Teufelswache erhält ein eigener Teil dieser Geschichte Gestalt.

In Hordemar wirkten Hexenmeister der Schmetterschildlegion zwischen Kasernen, Rampen und den Lagern der Dunklen Horde. Manchmal öffnete sich unter ihren Zaubern ein Portal, und eine Brennende Teufelswache trat hindurch. Sie war kein ständig eingesetzter Offizier, sondern eine seltene Antwort aus einer anderen Sphäre, herbeigerufen in eine Festung, die bereits von zu vielen Herren beansprucht wurde.

Der alte Griff nach Dämonenmacht

Rend Schwarzfaust erklärte seine Streitmacht zur Erbin der alten Horde. Die Teufelswache zeigte, dass manche ihrer gefährlichsten Gewohnheiten ebenfalls fortlebten. Hexenmeister behandelten dämonische Gewalt noch immer als Werkzeug, obwohl gerade solche Bündnisse die Orcs einst versklavt und ihre Welt verwundet hatten. Die Geschichte hatte gewarnt; Hordemar beschwor dennoch weiter.

Über einen Eigennamen, einen Rang innerhalb der Brennenden Legion oder einen besonderen Auftrag dieser Teufelswache ist nichts überliefert. Ihr Platz in der Chronik liegt deshalb nicht in einer erfundenen Laufbahn. Sie war die lebende Waffe eines Schmetterschildhexenmeisters, groß, gepanzert und dazu bestimmt, einen gefährlichen Augenblick noch gefährlicher zu machen.

Feuer, Donner und die Enge der Stadt

Die Teufelswache schlug mit der Wucht eines ausgebildeten Legionssoldaten zu, ließ eine Feuerwelle durch die Umgebung laufen und erschütterte den Boden so, dass Gegner langsamer wurden. In den engen Gängen Hordemars brauchte sie kein Heer hinter sich. Schon ihr Auftauchen verwandelte einen Kampf gegen Orcs in eine Begegnung mit jener dämonischen Macht, von der Thralls neue Horde sich hatte lösen wollen.

Nicht jede Gruppe sah eine Brennende Teufelswache. Gerade diese Ungewissheit verlieh ihr Bedeutung. Die Portale waren keine einmalige, abgeschlossene Beschwörung, sondern eine Möglichkeit, die jederzeit wieder geöffnet werden konnte. Solange die Hexenmeister der Dunklen Horde wirkten, blieb hinter ihnen eine Tür, durch die die Vergangenheit der Orcs erneut in die Gegenwart treten konnte.