Der Weg nach Tiefschwarze Grotte
An der Küste des Eschentals versanken einst Ruinen im Meer und wurden zur Tiefschwarzen Grotte. Naga, Murlocs und der Schattenhammerkult sammelten sich um die Mondschreinruinen. Unter Zwielichtfürst Kelris wuchs dort die Hydra Aku'mai als lebendes Zeichen der Alten Götter, während jede ältere Lebensform des Ortes in den neuen Kult hineingezogen oder geopfert wurde. In Aku'mai erhält ein eigener Teil dieser Geschichte Gestalt.
Aku'mai wartete im innersten Teil der Grotte. Der Weg zu ihr führte durch ältere Bewohner, Opferaltäre und Kelris' Kult. Dadurch erschien die Hydra nicht wie ein zufälliges Tier, sondern wie der Mittelpunkt, auf den die ganze veränderte Ordnung der Ruinen zulief.
Ein Kind der Alten Götter
Der Schattenhammer verehrte Aku'mai als Kreatur der dunklen Mächte und überwachte ihr Wachstum. Über ihre genaue Entstehung ist in den alten Quellen wenig ausführlich berichtet. Sicher ist, dass Kelris in ihr mehr als eine Bestie sah. Ihr Hunger und ihre vielen Köpfe verkörperten eine Macht, die sich nicht mit einem einzigen Willen oder einer einzigen Grenze begnügte.
Im Kampf verband Aku'mai die rohe Gewalt einer Hydra mit der Verderbnis des Ortes. Mehrere Köpfe bedrohten verschiedene Richtungen, während Gift und schwere Bisse jede Nähe bestraften. Die Begegnung war das körperliche Ende einer Reise, deren vorherige Gegner meist noch Sprache, Rang oder erkennbare Aufgaben besessen hatten.
Der Kult endet im Maul
Aku'mais Bedeutung überdauerte einzelne Herren. Später fraß die Hydra selbst Kelris, den Mann, der ihr Wachstum beaufsichtigt hatte. So wurde sie zum ehrlichen Zentrum des Schattenhammers: nicht dankbar, nicht loyal, nur hungrig. Die Alte-Götter-Ordnung versprach ihren Dienern Nähe zur Macht und endete damit, dass diese Macht sie ohne Zögern verschlang.