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Altar der Stürme
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Altar der Stürme

Die Altäre der Stürme waren magische Bauwerke der Alten Horde. Aus entweihten elfischen Runensteinen schufen Gul'dans Warlocks Orte, an denen Oger zu Oger-Magi verwandelt und dunkle Kräfte gebündelt wurden.

Magie aus einem geraubten Runenstein

Während des Zweiten Krieges suchte die Horde nach neuen Waffen gegen die Allianz. Gul'dans Warlocks ließen einen Runenstein von Caer Darrow zerschlagen, dessen Magie ursprünglich dem Schutz der Hochelfen gedient hatte. Aus dem geraubten Material entstanden Altäre der Stürme, deren bronzene Figuren arkane und dunkle Energie bündelten.

Die Horde eignete sich damit nicht nur einen Gegenstand an. Sie verdrehte eine Schutzmagie zu einem Werkzeug des Krieges. Für die Elfen war jeder Altar ein Zeichen der Entweihung, das vernichtet werden musste.

Die Geburt der Oger-Magi

An den Altären wurden ausgewählte Oger verändert. Cho'gall und andere Oger-Magi erhielten Zauber, die sie weit über gewöhnliche Krieger erhoben. Diese neuen Kräfte sollten Orgrims Armeen gegen Magier und befestigte Stellungen der Allianz unterstützen.

Selbst viele Orcs mieden die Bauwerke. Die Energie, die von ihnen ausging, war gefährlich und unberechenbar. Die Altäre standen damit für Gul'dans Art, Macht zu gewinnen: Er verwandelte Verbündete, heilige Gegenstände und ganze Orte in Mittel für seine eigenen Ziele.

Zwischen Quel'Thalas und den Verwüsteten Landen

Gul'dan hoffte, mit der Kraft der Altäre auch Ban'dinoriel, den magischen Schutz von Quel'Thalas, zu brechen. Der Plan verband den Feldzug der Horde mit seinem Streben nach immer größerer persönlicher Macht. Später blieben Altäre in den Verwüsteten Landen und den Brennenden Steppen zurück, wo neue Kulte und Hordegruppen ihre Energie nutzten.

Thralls Horde griff während des Dritten Krieges ebenfalls auf einen Altar zurück, doch die Geschichte dieser Bauwerke blieb mit der Alten Horde und ihrer verdorbenen Magie verbunden.

Ein Bauwerk des magischen Missbrauchs

Ein Altar der Stürme ist weder bloß Tempel noch Werkstatt. Er zeigt, wie die Alte Horde Wissen und heilige Materialien anderer Völker in Kriegsmaschinen verwandelte. Seine Macht entstand aus Diebstahl, Zwang und Entweihung. Deshalb blieb jeder erhaltene Altar auch nach dem Krieg ein gefährlicher Ort.