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Vortexgipfel
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Vortexgipfel

Der Vortexgipfel ist eine schwebende Festung in Al'Akirs Himmelsmauer. Während des Kataklysmus sammeln sich dort Luftelementare und verbündete Neferset, um den Windfürsten im Krieg gegen Uldum und Azeroth zu unterstützen.

Eine Stadt über den Wolken

Der Vortexgipfel schwebte in der Himmelsmauer, der Elementarebene der Luft. Seine Plattformen und Türme ruhten nicht auf Erde, sondern wurden von Wind und elementarer Magie getragen. Für Bewohner Azeroths wirkte der Ort wie eine Stadt, die sich jeder vertrauten Bauweise entzog.

Die Anlage gehörte zu Al'Akirs Reich. Nach dem Kataklysmus wurden die Grenzen zur Himmelsmauer durchlässiger, und der Vortexgipfel wurde zu einem militärischen Stützpunkt. Von dort konnten die Diener des Windfürsten in Uldum eingreifen und seine neuen Verbündeten unterstützen.

Al'Akir und die Neferset

In Uldum lebten die Tol'vir, steinerne Wächter titanischer Anlagen. Der Fluch des Fleisches hatte viele von ihnen verändert. Siamat bot den Neferset an, ihre steinerne Gestalt wiederherzustellen, wenn sie sich Al'Akir und Todesschwinge anschlossen.

Ein Teil des Volkes nahm das Angebot an. Aus dem Wunsch, einen als Makel empfundenen Zustand zu überwinden, wurde ein Bündnis mit Kräften, die Uldums Ordnung zerstören wollten. Der Vortexgipfel verband diese politischen Entscheidungen mit der Elementarebene, aus der Siamats Macht stammte.

Großwesir Ertan und Altairus

Großwesir Ertan bewachte den Zugang und umgab sich mit wirbelnden Stürmen. Hinter ihm wartete Altairus, ein gewaltiger Sturmdrache. In seinem Bereich änderte der Wind ständig die Richtung und entschied, wer Rückenwind erhielt und wer gegen die Böen ankämpfen musste.

Beide Wächter machten die Himmelsmauer selbst zur Waffe. Mauern und Tore waren weniger wichtig als Luftströmungen, Höhe und Bewegung. Wer den Ort betrat, musste lernen, dass ein unsichtbares Element ebenso feste Grenzen setzen konnte wie Stein.

Asaad, Kalif der Zephyre

Am Ende des Vortexgipfels herrschte Asaad, Kalif der Zephyre. Der mächtige Dschinn diente Al'Akir und kontrollierte Blitz und Sturm. Seine Herrschaft war Teil jener Hierarchie, die auch das Konklave des Windes und den Thron der Vier Winde trug.

Asaad versuchte, seine Gegner mit einer gewaltigen statischen Entladung auszulöschen. Schutz bot nur ein Dreieck aus geerdeter Magie, das seine eigene Kraft begrenzte. Wie so oft in der Himmelsmauer musste elementare Macht nicht übertroffen, sondern verstanden und gegen ihren Anwender gerichtet werden.

Der Weg zum Thron der Winde

Der Fall Asaads schwächte Al'Akirs Stellung und kappte einen wichtigen Verbindungspunkt zwischen der Himmelsmauer und Uldum. Er beendete aber nicht das Bündnis der Neferset und nicht die Herrschaft des Windfürsten. Dafür mussten Siamat in der Verlorenen Stadt und schließlich das Konklave sowie Al'Akir selbst bezwungen werden.

Der Vortexgipfel bildet deshalb eine Brücke zwischen Dungeon und Raid, zwischen Uldums Wüste und der Elementarebene der Luft. Er zeigt, dass Al'Akirs Krieg nicht an einem einzigen Thron stattfand. Seine Macht reichte durch Diener, Bündnisse und schwebende Festungen bis tief in die Geschichte der Tol'vir hinein.