Ehre und StärkeBlackmoore
Konklave des Windes
Bosse

Konklave des Windes

Das Konklave des Windes vereint Anshal, Nezir und Rohash, drei mächtige Dschinn in Al'Akirs Himmelsmauer. Als ihr Herr sich Todesschwinge anschließt, halten sie dessen Reich gegen alle, die den Windfürsten erreichen wollen.

Drei Herren des Himmels

Anshal, Nezir und Rohash waren Dschinn, mächtige Luftelementare mit eigener Persönlichkeit und eigenen Bereichen in der Himmelsmauer. Gemeinsam bildeten sie das Konklave des Windes. Sie standen unmittelbar unter Al'Akir und bewachten den Weg zum Thron ihres Elementarfürsten.

Die Himmelsmauer war keine gewöhnliche Festung über den Wolken. Sie war die Elementarebene der Luft, ein Reich aus schwebenden Plattformen, Stürmen und Palästen, deren Formen nicht den Regeln des Bodens folgten. Dort war der Wind nicht Wetter, sondern Bewohner und Herrscher.

Al'Akirs Bündnis

Seit der Urzeit hatte Al'Akir den Alten Göttern gedient. Nach seiner Niederlage durch die Titanen war er in die Himmelsmauer verbannt worden. Todesschwinges Rückkehr öffnete die Elementarebenen und gab dem Windfürsten die Gelegenheit, erneut in Azeroths Geschicke einzugreifen.

Al'Akir verbündete sich mit Todesschwinge und unterstützte die von Siamat geführten Neferset in Uldum. Das Konklave folgte seinem Herrn. Ob aus Loyalität, Zwang oder gemeinsamer Feindschaft gegen die titanische Ordnung, änderte an seiner Aufgabe nichts: Niemand sollte Al'Akirs Thron erreichen.

Anshal, Nezir und Rohash

Anshal verband Luft mit Wachstum und giftiger Natur. Auf seiner Plattform spross Leben, doch es war kein friedlicher Garten. Pflanzen und heilende Winde dienten dem Kampf. Nezir brachte die Kälte des Nordwinds. Frost, Eis und erstarrende Böen machten seine Umgebung lebensfeindlich.

Rohash verkörperte den schneidenden Sturm. Er schleuderte Gegner durch die Luft und zwang sie, sich gegen Windrichtungen zu behaupten, die jeden festen Stand aufhoben. Die drei unterschieden sich deutlich, wirkten aber als ein Rat. Keiner durfte zu lange allein bezwungen bleiben, weil die anderen seine Rückkehr ermöglichten.

Ein Kampf über dem Abgrund

Die Plattformen des Konklaves lagen voneinander getrennt. Wer gegen die drei Dschinn antrat, musste die Gruppe aufteilen und zugleich den Austausch zwischen den Inseln des Himmels aufrechterhalten. Der Raum selbst gehörte damit zum Widerstand des Konklaves.

Das entsprach der Natur der Himmelsmauer. Auf dem Boden kann eine Armee Mauern stürmen und eine Front halten. Im Reich der Luft gab es keine solche Sicherheit. Bewegung, Entfernung und Höhe wurden zu Waffen, lange bevor einer der Dschinn seinen ersten Zauber wirkte.

Der Weg zu Al'Akir

Erst als Anshal, Nezir und Rohash fast gleichzeitig fielen, blieb das Konklave endgültig besiegt. Der Zugang zu Al'Akirs Thron war frei. Dort endete der Feldzug gegen den Windfürsten, dessen Diener in Uldum und dessen Stürme über ganz Azeroth gewirkt hatten.

Das Konklave war keine zufällige Gruppe von Wächtern. Es zeigte die innere Ordnung eines Elementarreiches. Al'Akir herrschte nicht über gesichtslose Luft. Unter ihm standen Fürsten mit eigenen Kräften und Aufgaben. Ihr Fall nahm der Himmelsmauer ihre wichtigste Verteidigung und zwang den Elementarfürsten, seinen Krieg selbst zu führen.