Drei Prinzen kehren zurück
Prinz Keleseth war in Burg Utgarde gefallen, Prinz Taldaram in Ahn'kahet und Prinz Valanar während des Krieges gegen die Geißel. Alle drei gehörten zu den San'layn, Blutelfen, die Arthas nach seiner Rückkehr aus dem Krieg um den Sonnenbrunnen in vampirische Untote verwandelt hatte. Ihr Tod beendete den Dienst nicht. Lana'thel rief sie in der Eiskronenzitadelle erneut zusammen.
Die drei Prinzen teilten eine einzige Quelle aktiver Macht. Eine dunkle Kugel wanderte zwischen ihnen und erfüllte jeweils einen Körper. Nur der ermächtigte Prinz konnte im betreffenden Moment wirklich verwundet werden. Der Rat funktionierte dadurch wie ein Wesen mit drei Gestalten.
Blut, Feuer und Schatten
Valanar beherrschte kinetische Kräfte, Taldaram beschwor Flammen, und Keleseth setzte dunkle Magie ein. Ihre verschiedenen Fähigkeiten spiegelten die lange Ausbildung der ehemaligen Blutelfen wider. Arthas hatte diese Begabung nicht ausgelöscht, sondern in seine eigene Hierarchie eingegliedert.
Mit dem endgültigen Fall des Rates verlor Lana'thel ihre drei wichtigsten Prinzen. Hinter ihnen wartete die Königin selbst, deren Geschichte bis zu Kael'thas' Zug nach Nordend zurückreichte. Der Rat verband damit mehrere Stationen des Feldzuges: Gegner aus Utgarde und Ahn'kahet kehrten am Ende noch einmal im Herzen Eiskrones wieder.