Der Weg nach Tempel von Atal'Hakkar
Der Tempel von Atal'Hakkar sank in den Sümpfen des Elends, doch das Wasser begrub weder den Glauben der Atal'ai noch ihren Plan. In den versunkenen Hallen bewahrten untote Priester, Geister und Wächter die Rituale für Hakkars Rückkehr. Yseras grüner Drachenschwarm sollte das Heiligtum überwachen, geriet aber selbst in den Einfluss des Smaragdgrünen Alptraums. So wurde der Tempel zu einem Ort, an dem zwei Formen der Verderbnis einander nicht aufhoben, sondern gegenseitig tiefer in die Welt zogen. In Hazzas erhält ein eigener Teil dieser Geschichte Gestalt.
Hazzas war jung, kräftig und bereit, sich unter Eranikus' Führung zu bewähren. Mit Traumsense, Wirker und Morphaz zog er in eine Ruine, die Ysera selbst unter den Sumpf gedrückt hatte. Ihr Auftrag war keine gewöhnliche Patrouille. Die Drachen sollten verhindern, dass der Blutschlinger Hakkar erneut eine körperliche Gestalt erhielt und ganz Azeroth bedrohte.
Ein gemeinsamer Fall
Die vier hatten anfangs Erfolg, doch der Smaragdgrüne Alptraum griff nach ihnen. Hazzas' besondere Gedanken in dieser Zeit sind nicht überliefert. Darum bleibt seine Geschichte bei dem, was die Gruppe gemeinsam erlitt. Einer nach dem anderen verlor die klare Verbindung zum Traum, bis die Atal'ai jene Wächter gefangen oder gegen ihre eigentliche Aufgabe gerichtet hatten.
Nachdem Traumsense und Wirker überwunden waren, stand Hazzas mit Morphaz auf dem Weg zu Eranikus. Er atmete ätzende Säure und riss mit seinen Flügeln die Ordnung der Angreifer auseinander. Die beiden verteidigten keinen freien Anführer mehr. Sie hielten den Zugang zu einem Schemen, das zwischen Traum und körperlicher Welt gefangen war und selbst nicht erkannte, dass seine Wache den ursprünglichen Auftrag verriet.
Keine einzelne Tat, sondern ein geteiltes Schicksal
Für Hazzas ist keine eigene Episode wie Morphaz' Überfall auf Xylem bewahrt. Diese Lücke macht ihn nicht bedeutungslos. Er steht für die vielen jungen Mitglieder eines Schwarms, deren Geschichte in einer gemeinsamen Katastrophe verschwand. Sein Tod öffnete den Weg zu Eranikus, aber er erinnerte zugleich daran, dass große Verderbnis selten nur ihre berühmteste Gestalt zerstört. Sie nimmt auch jene mit, deren Namen später kaum außerhalb der verlorenen Mission erzählt werden.