Der Weg nach Tempel von Atal'Hakkar
Der Tempel von Atal'Hakkar sank in den Sümpfen des Elends, doch das Wasser begrub weder den Glauben der Atal'ai noch ihren Plan. In den versunkenen Hallen bewahrten untote Priester, Geister und Wächter die Rituale für Hakkars Rückkehr. Yseras grüner Drachenschwarm sollte das Heiligtum überwachen, geriet aber selbst in den Einfluss des Smaragdgrünen Alptraums. So wurde der Tempel zu einem Ort, an dem zwei Formen der Verderbnis einander nicht aufhoben, sondern gegenseitig tiefer in die Welt zogen. In Morphaz erhält ein eigener Teil dieser Geschichte Gestalt.
Morphaz folgte Eranikus mit Traumsense, Wirker und Hazzas in den Tempel. Die jungen Drachen wollten sich beweisen und führten ihrerseits zahlreiche Drachenbrut und Welpen. Ihre Aufgabe war größer als eine einzelne Kammer: Sie sollten eine dauerhafte grüne Präsenz schaffen, die den Atal'ai keine neue Gelegenheit zur Beschwörung Hakkars ließ.
Der Überfall auf Xylem
Jahre zuvor hatte Morphaz Erzmagier Xylem in einem kühnen Hinterhalt überwältigt und einen ganzen Lehrling verschlungen. Xylems Sorge galt bemerkenswert wenig dem Toten. Der Lehrling hatte einen Arkansplitter von außergewöhnlicher Größe und Qualität getragen, und genau dieser Gegenstand sollte aus Morphaz' Leib zurückgeholt werden. Die Episode zeigt eine Welt, in der selbst ein Drachenmagen zum Ende einer akademischen Lieferkette werden konnte.
Im Tempel fiel Morphaz wie seine Geschwister dem Alptraum anheim. Drachenbrut und Welpen, die dem Schutzauftrag hatten dienen sollen, wurden Teil derselben verdorbenen Wache. Seine Kraft blieb groß genug, dass Blut, Zahn, Schlüssel und der verschlungene Splitter von verschiedenen Auftraggebern begehrt wurden. Jeder sah in ihm eine andere Aufgabe; keiner konnte ihm die verlorene Klarheit zurückgeben.
Hazzas und der letzte Weg zu Eranikus
Morphaz erschien im zweiten Paar der jungen Drachen an Hazzas' Seite. Säure und Flügelschläge schützten den Zugang zu ihrem verderbten Anführer. Als beide fielen, war Eranikus von den letzten unmittelbaren Begleitern getrennt, die ihm einst freiwillig gefolgt waren. Morphaz' Tod brachte viele begehrte Gegenstände zurück, doch das größte Verlorene blieb unbezahlbar: die Zukunft eines Drachen, der sich in Yseras Dienst beweisen wollte und stattdessen als Beute verschiedener Fremder endete.