Der Weg nach Der Nexus
Im Nexus bündelte Malygos die arkanen Ströme Azeroths und führte den Krieg gegen sterbliche Magienutzer. Die gewaltige Umleitung zerriss Wirklichkeit und Lebewesen gleichermaßen. Magierjäger, Elementare und verwandelte Wächter hielten die Kammern, während Keristraszas Gefangenschaft zeigte, dass der blaue Aspekt nicht nur Zauber kontrollieren, sondern selbst den Willen eines anderen Drachen brechen wollte. In Großmagistrix Telestra erhält ein eigener Teil dieser Geschichte Gestalt.
Telestra gehörte zu den gelehrten Magiern Dalarans und soll sogar Prinz Kael'thas unterrichtet haben. Sie beherrschte Feuer, Frost und arkane Kunst nicht als getrennte Tricks, sondern als Sprachen desselben langen Studiums. Ihre Stellung verband sie mit einer Stadt, die Wissen über Herkunft stellen wollte, solange politische Angst dieses Ideal nicht prüfte.
Kael'thas und die Grenze ihrer Zustimmung
Telestra hielt Kael'thas' Bündnis mit den Naga für töricht. Dennoch konnte sie Dalarans Entscheidung nicht unterstützen, seine Blutelfen einzukerkern und der Hinrichtung auszuliefern. Zwischen der Ablehnung seines Weges und der Loyalität zu ihrem Volk entstand eine Wunde, in der keine Seite unschuldig blieb.
Der blaue Aspekt brauchte Telestra nicht mit einer vollkommen neuen Lüge zu überzeugen. Er erinnerte sie an das, was Dalaran tatsächlich getan hatte. Aus berechtigter Bitterkeit formte er eine Bindung an seinen eigenen Krieg gegen sterbliche Magier. Telestra wurde Ausbilderin der Magierjäger und half, die Leylinien in der Drachenöde umzulenken.
Wächterin eines Gefängnisses
Im Nexus hielt Telestra einen Teil von Keristraszas arkanem Gefängnis. Darin wiederholte sie den Widerspruch ihres eigenen Falls. Sie hatte Dalaran verlassen, weil Gefangenschaft gegen die Blutelfen sie empörte, und bewachte nun die Einkerkerung einer roten Drachin, deren Widerstand Malygos brechen wollte.
Unter Druck teilte Telestra sich in ein arkanes, ein feuriges und ein frostiges Abbild. Jede Gestalt trug einen Teil ihrer Kunst: Verwandlung und angehaltene Zeit, brennende Geschosse, Eis und Blizzard. Der Kampf machte aus ihrer umfassenden Bildung drei selbstständige Angreifer. Erst wenn alle nahezu gemeinsam fielen, konnte die Großmagistrix wieder eine Person werden.
Die gespaltene Persönlichkeit
In der heroischen Prüfung musste diese Teilung wiederholt und beinahe gleichzeitig beendet werden. Der Name des Erfolgs war treffender als eine bloße Taktik. Telestra hatte ihr Leben bereits zwischen Dalaran, Quel'Thalas und Malygos aufgeteilt. Im Nexus wurde die innere Spaltung sichtbar, doch keine ihrer Gestalten konnte noch den Schritt zurück zu einem Urteil außerhalb des Krieges finden.