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Epochenjäger
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Epochenjäger

Der Epochenjäger war ein Assassine des unendlichen Drachenschwarms, der Thrall vor dem Abschluss seiner Flucht töten sollte. Er hatte für seine Sache zahllose Wesen ermordet, doch Tarren Mühle bot ihm das wichtigste Ziel: Mit einem einzigen Tod wollte er die neue Horde, Thralls Bündnisse und einen ganzen bekannten Verlauf der Geschichte auslöschen.

Der Weg nach Vorgebirge des Alten Hügellands

Im Alten Hügelland verteidigten Reisende aus der Zukunft Thralls Flucht aus Durnholde. Die Internierung der Orcs war grausam, und doch musste gerade dieser Verlauf gegen den unendlichen Drachenschwarm bewahrt werden: Ohne Thralls Entkommen gäbe es weder seine neue Horde noch jene Bündnisse, die später am Hyjal über Azeroths Fortbestand entschieden. In Epochenjäger erhält ein eigener Teil dieser Geschichte Gestalt.

Der Epochenjäger suchte keine Beute wegen Nahrung oder Trophäen. Seine Opfer waren Knotenpunkte. Jeder Mord sollte einen Verlauf schwächen und eine andere Zukunft möglich machen. Für einen solchen Assassinen war Bedeutung gefährlicher als Stärke: Je mehr Leben von einer Person abhingen, desto lohnender wurde der Augenblick, bevor diese Person ihre Rolle erfüllte.

Warum Thrall sterben sollte

Thrall würde die Orc-Clans einen, den Schamanismus erneuern und eine Horde schaffen, die sich von Gul'dans dämonischer Ordnung lösen konnte. Später kämpften Orcs, Menschen und Nachtelfen gemeinsam am Hyjal. Ohne ihn hätte Azeroth vielleicht einige Kriege vermieden, aber auch einen Anführer verloren, dessen Entscheidungen gegen die Legion von entscheidendem Gewicht waren.

Nach Durnholde suchte Thrall Taretha in Tarren Mühle. Dort traf der persönliche Kern seiner Flucht auf die große Geschichte. Er wollte die Freundin finden, die ihm Menschlichkeit und Freiheit gezeigt hatte. Der Epochenjäger sah dagegen nur den letzten günstigen Ort, an dem ein späterer Kriegshäuptling noch als verwundbarer Flüchtling getötet werden konnte.

Taretha als Köder der Geschichte

Der unendliche Angriff brach in den Augenblick der Wiederbegegnung ein. Damit wurde Tarethas Mut erneut Teil einer Zukunft, die sie selbst nie in ganzer Größe kennen konnte. Ihre Hilfe hatte Thrall aus dem Käfig geführt; nun zog die Spur dieser Hilfe einen Drachen an, der ihre gemeinsame Geschichte auslöschen wollte.

Der Epochenjäger sollte Kraft, List und jede verfügbare Täuschung einsetzen. Als er erschien, brachte er Zeitverzerrung, Sandatem und die rohe Macht eines Drachen mit. Die heimliche Änderung der Geschichte wurde zum offenen Kampf. Andormu und Erozion führten sterbliche Helfer, damit Thrall selbst nicht erkennen musste, wie viele Menschen aus seiner Zukunft gerade neben ihm standen.

Eine Epoche darf beginnen

Mit dem Tod des Jägers endete der Versuch, Thralls Flucht an ihrem Zielpunkt abzuschneiden. Der junge Orc konnte weiterziehen, sein Volk suchen und zu dem Anführer werden, den die Zeitlinie bereits kannte. Der Sieg rettete nicht Taretha vor ihrem späteren Schicksal und heilte Durnholde nicht. Er gab der Epoche nur das Recht, überhaupt zu beginnen.