Tauren im Wald von Feralas
Feralas unterscheidet sich stark von den Ebenen Mulgores. Dichte Wälder, uralte Ruinen und überwucherte Wege bestimmen das Land. Die Tauren errichteten Camp Mojache an einer Straße im Osten, um Jagdgebiete zu sichern und die Verbindung zwischen Horde und südlichem Kalimdor offenzuhalten.
Das Dorf wurde von Häuptling Hexenschlund und anderen Stammesmitgliedern geführt. Jäger, Schamanen und Windreiter beobachteten die Bewegungen der Oger von Düsterbruch und der Gordunni, deren Macht in den Bergen und Ruinen noch immer spürbar war.
Zwischen alten Ruinen und gegenwärtigen Feinden
Die Wälder von Feralas bewahrten Spuren der Hochgeborenen, der Nachtelfen und der alten Magie von Eldre'Thalas. Für die Bewohner Mojaches waren diese Ruinen keine fernen Denkmäler. Oger, Harpyien, Gnolle und verdorbene Wesen nutzten sie als Stützpunkte und bedrohten Wege und Wildtiere.
Zugleich geriet das Lager in Konflikte innerhalb der Tauren. Grimtotem nutzten Unsicherheit und Gewalt, um eigenen Einfluss auszuweiten. Damit musste Mojache nicht nur äußere Feinde abwehren, sondern auch entscheiden, welche Vorstellung von taurenischer Stärke es vertreten wollte.
Ein dauerhafter Außenposten der Horde
Später nahm Camp Mojache Flüchtlinge und Reisende aus anderen Teilen Kalimdors auf. Seine Lage machte es zu einem notwendigen Halt zwischen dem Brachland, Tausend Nadeln und den westlichen Küsten. Der Ort blieb klein, doch ohne ihn wäre die Horde in Feralas kaum dauerhaft präsent gewesen.
Camp Mojache erzählt von Anpassung. Die Tauren übertrugen ihre Bindung an Erde, Ahnen und Jagd in einen fremden Wald, ohne ihn wie ein erobertes Gebiet zu behandeln. Ihr Lager wurde Teil von Feralas, weil seine Bewohner lernten, zwischen den alten Mächten des Landes zu leben.