Arbeit im Schatten der Zitadelle
Hinter der Seelenschmiede öffnete sich eine gewaltige Grube. Gefangene der Horde und der Allianz mussten dort Saronit abbauen, das verhärtete Blut Yogg-Sarons. Aus dem Erz entstanden Mauern, Waffen und Rüstungen der Geißel. Wer zu schwach wurde, starb oder wurde erhoben und kehrte als Wächter zu den früheren Gefährten zurück.
Schmiedemeister Garfrost verarbeitete das Erz unmittelbar vor Ort. Krick, ein Gnom im Dienst der Geißel, trieb den Fleischriesen Ick gegen die Gefangenen und jeden Befreier. Ihre Herrschaft beruhte weniger auf einem großen Plan als auf alltäglicher Grausamkeit: Arbeit, Angst und die Gewissheit, dass selbst der Tod keine Entlassung bedeutete.
Geißelfürst Tyrannus
Über der Grube herrschte Geißelfürst Tyrannus auf seinem Frostwyrm Raufang. Er verspottete die Befreiten und versuchte, den Vorstoß zu beenden, bevor er die inneren Hallen erreichte. Nach seinem Fall gab Krick preis, dass Frostgram in den Hallen der Reflexion lag. Noch bevor er mehr sagen konnte, tötete Tyrannus' Reittier ihn.
Die Gefangenen wurden befreit, und ein Zugang zu Arthas' privaten Räumen war gefunden. Doch die Grube hatte gezeigt, dass Eiskrone auf mehr als Nekromantie ruhte. Sie verband die Macht des Lichkönigs mit dem Blut eines Alten Gottes und mit der Arbeit zahlloser Versklavter. Jeder Stein der Zitadelle trug die Geschichte dieser Ausbeutung.