Arthas' privater Raum
Die Hallen der Reflexion lagen tief in der Eiskronenzitadelle und erinnerten in ihrer Form an den Thronsaal Lordaerons. Hier bewahrte Arthas Frostgram auf. Der Raum war kein öffentliches Machtzentrum, sondern ein Ort, an dem die Vergangenheit des gefallenen Prinzen in Architektur und Waffe weiterbestand.
Als Jaina sich dem Schwert näherte, sprach der Geist Uther Lichtbringer aus seiner Gefangenschaft. Er warnte, dass Arthas kaum noch zu retten sei, und erklärte, der Lichkönig müsse nach seinem Fall ersetzt werden, damit die Geißel nicht ohne Kontrolle über die Welt herfalle. Für Jaina blieb dennoch die Hoffnung, irgendwo unter der Krone könne ein Rest des Mannes existieren, den sie gekannt hatte.
Sylvanas vor ihrem Peiniger
Auf dem Weg der Horde stand Sylvanas an derselben Stelle. Frostgram war die Waffe, die sie getötet, ihre Seele zerrissen und sie zur Banshee gemacht hatte. Sie suchte keine Versöhnung. Sie wollte Arthas erreichen und zugleich begreifen, wie seine Herrschaft gebrochen werden konnte.
Arthas erschien, bevor die Eindringlinge einen Kampf wählen konnten. In seinen eigenen Hallen war er ihnen weit überlegen. Jaina oder Sylvanas hielten ihn nur lange genug auf, während die Gruppe durch einstürzende Gänge floh und die Geißel hinter sich abwehrte. Die Hallen endeten nicht mit einem Sieg, sondern mit einer Erkenntnis: Frostgram und der Thron konnten erreicht werden, aber der endgültige Angriff brauchte die vereinte Macht des Äschernen Bundes.