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Nistgipfel
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Nistgipfel

Der Nistgipfel ist die Bergheimat der Wildhammerzwerge im Hinterland. Von hier ziehen ihre Greifenreiter in den Zweiten Krieg und geben der Allianz eine Antwort auf die versklavten roten Drachen der Horde.

Die Heimat der Wildhammer

Der Nistgipfel ist keine unterirdische Zwergenstadt. Er liegt offen in den Bergen des Hinterlands, umgeben von Wind, Fels und den Flugbahnen der Greifen. Diese Lage entspricht der Kultur der Wildhammerzwerge, die nach dem Krieg der drei Hämmer eine andere Lebensweise entwickelten als ihre Verwandten in Eisenschmiede und im Schwarzfels.

Die Wildhammer leben in enger Verbindung zu ihren Greifen. Die Tiere sind keine bloßen Reittiere aus einer königlichen Stallung, sondern Teil von Familien, Jagd, Reise und Krieg. Der Nistgipfel ist daher Festung, Siedlung und ein Ort gemeinsamer Aufzucht.

Kurdran und die Greifenreiter

Kurdran Wildhammer führt die Greifenreiter des Nistgipfels. Als die Horde nach Norden vordringt, kann sich sein Volk nicht auf die Abgeschiedenheit des Hinterlands verlassen. Die Luft selbst wird zum Kriegsschauplatz, nachdem der Drachenmalclan rote Drachen versklavt hat.

Greifenreiter können aufklären, Nachrichten tragen und feindliche Flugwesen angreifen. Für die Allianz eröffnen sie eine Beweglichkeit, die gewöhnliche Kavallerie nicht besitzt. Für die Wildhammer ist ihr Einsatz zugleich die Verteidigung einer Lebensweise, die von einer Horde bedroht wird, welche Drachen zu Waffen macht.

Der Zweite Krieg in der Luft

Die roten Drachen der Horde sind größer und tragen verheerendes Feuer, kämpfen aber nicht freiwillig. Die Greifenreiter wissen, dass sie Wesen gegenüberstehen, die selbst Opfer der Drachenmal sind. Im Gefecht bleibt dennoch keine Zeit, diesen Unterschied zu schonen.

Der Nistgipfel wird damit zu einem wichtigen Stützpunkt der Allianz. Von hier kommen Reiter, die Truppenbewegungen begleiten und die vollständige Luftherrschaft der Horde verhindern. Der Beitrag der Wildhammer zeigt, dass der Krieg nicht allein von den sieben Menschenreichen gewonnen wird.

Ein anderer Weg der Zwerge

Am Nistgipfel wird sichtbar, wie verschieden die zwergischen Völker geworden sind. Die Bronzebärte bauen große Hallen im Berg, die Wildhammer bevorzugen offenere Siedlungen und schamanisch geprägte Traditionen. Diese Unterschiede schließen gemeinsame Herkunft und zeitweilige Bündnisse nicht aus.

Gerade im Zweiten Krieg ergänzen sich ihre Fähigkeiten. Während Eisenschmiede eine feste Bastion gegen den Vormarsch bildet, geben die Wildhammer der Allianz Augen und Waffen in der Luft.

Der Nistgipfel nach dem Krieg

Der Sieg macht den Nistgipfel nicht zu einer Hauptstadt der Menschenallianz. Er bleibt die Heimat eines eigenständigen Zwergenvolkes. Kurdran und andere Wildhammer treten später erneut in gemeinsamen Feldzügen auf, doch ihre Loyalität wurzelt in persönlichen Bündnissen und geteilter Gefahr, nicht in Unterwerfung.

Als Ort steht der Nistgipfel deshalb für eine Allianz, die durch unterschiedliche Heimaten getragen wird. Seine Greifenreiter verändern den Zweiten Krieg, ohne dass die Wildhammer dafür ihre eigene Kultur aufgeben müssen.