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Krosus
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Krosus

Krosus ist ein gewaltiger Verdammnislord der Brennenden Legion. Nach dem Tod Tirions an der Verheerten Küste folgt er dem Feldzug bis Suramar und verteidigt die Nachtfestung auf der Brücke über der Stadt.

Ein General der Invasion

Krosus gehört zu den mächtigsten Verdammnislords der Legion. Seine Größe und rohe Teufelskraft machen ihn zu einer Waffe gegen Befestigungen und große Heere. Er führt keine heimliche Verführung durch; wo er erscheint, soll Widerstand sichtbar zerschlagen werden.

An der Verheerten Küste nahm er am Angriff teil, der die vereinten Streitkräfte Azeroths auseinandertrieb. Tirion Fordring geriet in seine Gewalt und wurde schwer verwundet, bevor Gul'dan ihn töten ließ.

Von der Küste nach Suramar

Nach dem ersten Sieg der Legion zog Krosus nicht weiter zu einem fremden Kriegsschauplatz. Er wurde in Suramar eingesetzt, wo Elisandes Bündnis den Nachtbrunnen für dämonische Pläne öffnete.

Seine Anwesenheit machte deutlich, dass die Vereinbarung keine gleichberechtigte Partnerschaft war. Hinter den Nachtgeborenen stand eine Besatzungsmacht, die jeden Widerstand mit Wesen wie Krosus beantworten konnte.

Krosus erwartete die Angreifer auf einer langen Brücke der Nachtfestung. Seine gewaltigen Schläge zerbrachen nach und nach den Untergrund. Der Kampf ließ kaum Raum für Rückzug und verwandelte die Architektur selbst in eine ablaufende Frist.

Feuer und Teufelsenergie regneten auf die Brücke, während Krosus aus der Tiefe immer wieder emporstieg. Die Szene zeigte ihn als Belagerungswaffe in lebender Gestalt.

Die Grenze roher Macht

Krosus besitzt weder Elisandes Weitsicht noch Gul'dans Ehrgeiz. Seine Aufgabe ist einfacher: Er hält den Weg frei, indem er alles vor sich vernichtet. Diese Klarheit macht ihn zu einem zuverlässigen Diener der Legion.

Sie begrenzt ihn aber auch. Gegen Gegner, die seine Schläge überstehen und gemeinsam handeln, bietet seine Macht keine zweite Strategie.

Mit Krosus' Niederlage verliert die Legion einen ihrer sichtbarsten Vollstrecker in Suramar. Die Angreifer können tiefer in die Festung vordringen und erreichen schließlich Elisande und Gul'dan.

Sein Tod beantwortet zugleich den Schrecken der Verheerten Küste. Ein Dämon, der dort als unaufhaltsam erschien, fällt nun in der Stadt, deren Bevölkerung sich gegen die Besatzung erhoben hat.

Krosus im Legionskrieg

Krosus verbindet zwei Phasen der Invasion. Er steht am Anfang für die Niederlage und den Tod Tirions, später für den wachsenden Widerstand, der die Legion bis in ihre befestigten Stellungen verfolgt.

Seine Geschichte braucht keine heimliche Motivation. Er ist das offene Versprechen der Legion, jede Welt mit überwältigender Gewalt zu brechen. Dass dieses Versprechen scheitert, ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg nach Argus.