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Krasarangwildnis
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Krasarangwildnis

In der Krasarangwildnis treffen alte Mogu-Ruinen, Chi-Jis Hoffnung und die Verzweiflung der Sha aufeinander. Später machen Horde und Allianz die südliche Küste zu ihrem Schlachtfeld und tragen ihren Krieg endgültig nach Pandaria.

Ein Dschungel voller alter Wunden

Südlich des Tals der Vier Winde wird das Land feucht, dunkel und schwer zugänglich. Flüsse schneiden durch dichten Dschungel, Mogu-Ruinen liegen zwischen Wurzeln und an der Küste öffnen sich Lagunen zum Großen Meer. Die Krasarangwildnis war nie unbewohnt. Jinyu, Pandaren und andere Völker kannten ihre Wege, während in verlassenen Anlagen noch die Gewalt des alten Mogu-Reiches nachwirkte. In den Teichen der Jugend suchten die Mogu nach Möglichkeiten, Leben zu verlängern und neue Dienervölker zu erschaffen. Aus solchen Versuchen gingen die Saurok hervor, die sich später gegen ihre Herren wandten.

Im Osten wachte Chi-Ji, der Rote Kranich, über die Region. Er verkörperte Hoffnung, doch gerade deshalb wurde sein Tempel zu einem Ziel des Sha der Verzweiflung. Als sich negative Gefühle in Pandaria verdichteten, erfasste die Macht ganze Siedlungen. In Zhus Wacht verloren Bewohner jeden Antrieb, bis selbst einfache Hilfe unmöglich schien. Die Heilung bestand nicht darin, ihnen Mut zu befehlen. Erst als die Ursache der Verzweiflung erkannt und bekämpft wurde, konnten sie wieder selbst handeln.

Chi-Ji und die Prüfung der Hoffnung

Am Tempel des Roten Kranichs zeigte sich, dass Hoffnung in Pandaria keine naive Zuversicht war. Chi-Ji verlangte von seinen Schülern, Schmerz wahrzunehmen, ohne ihm die letzte Entscheidung zu überlassen. Das Sha der Verzweiflung versuchte dagegen, jeden Verlust als Beweis dafür erscheinen zu lassen, dass Widerstand zwecklos sei. Als der Tempel angegriffen wurde, kämpften seine Verteidiger deshalb nicht nur um Mauern. Sie mussten verhindern, dass die Stimmung des Landes selbst zur Waffe wurde.

Die Ereignisse in Krasarang liefen parallel zur Bedrohung Steinpflugs. Helfer aus dem Dschungel eilten schließlich ins Tal der Vier Winde, um den Mantidenangriff aufzuhalten. Dieser Weg verband zwei Seiten Pandarias: Im Dschungel ging es um den Willen weiterzumachen, im Tal um die Nahrung, die dieses Weiterleben möglich machte. Beide Siege wären ohne den anderen unvollständig geblieben.

Horde und Allianz landen mit ganzen Armeen

Nach den ersten Erkundungen kehrten Horde und Allianz mit Flotten zurück. König Varian Wrynn ließ den Löwenhafen errichten, während Garrosh Höllschrei am Herrschaftsstützpunkt eine Basis der Horde schuf. Damit änderte sich der Charakter des Krieges. Aus einzelnen Expeditionen wurden feste Besatzungen, Spionagenetze und Angriffe auf Nachschubwege. Pandaren mussten mitansehen, wie fremde Mächte Küstenstreifen beanspruchten und ihren eigenen Hass in das Land trugen.

In dieser Phase suchte Garrosh nach der Göttlichen Glocke, einem Mogu-Artefakt, das Krieger mit Sha-Kraft erfüllen konnte. Anduin Wrynn versuchte, ihn aufzuhalten, und wurde schwer verletzt, als die Glocke zerbrach. Jaina Prachtmeer reagierte auf den Diebstahl aus Dalaran mit der Säuberung der Stadt von den Sonnenhäschern. Entscheidungen in der Krasarangwildnis wirkten damit weit über Pandaria hinaus. Die Küste wurde zum Ort, an dem aus dem Fraktionskrieg eine Kette persönlicher und politischer Brüche entstand.