Der letzte Kampf Orgrim Schicksalshammers
Nach dem Zweiten Krieg sperrte die Allianz besiegte Orcs in Lagern ein. Eines dieser Lager lag im Arathihochland. Jahre später führte Thrall den Aufstand an, der die Gefangenen befreite. Orgrim Schicksalshammer, einst Kriegshäuptling der Horde und später Thralls Mentor, fiel bei dem Angriff auf dieses Lager.
Die freien Orcs benannten den Ort Hammerfall. Der Name ehrte nicht nur Orgrims Waffe, sondern seinen letzten Entschluss: Er hatte Thrall die Rüstung, den Hammer und die Verantwortung für eine andere Horde hinterlassen. Aus einem Ort der Gefangenschaft wurde dadurch ein Denkmal der Befreiung.
Ein Stützpunkt im umkämpften Hochland
Hammerfall lag zwischen Stromgarde, Trollgebieten, Ogerlagern und den Zugängen zum Hügelland. Die neue Horde nutzte den Ort als Garnison und als Verbindung zu den Verlassenen im Norden. Waldtrolle und Oger bedrohten die Straßen, während die Allianz von der Zuflucht aus eigene Ansprüche auf Arathi verfolgte.
Der Konflikt war älter als Thralls Horde. Menschen aus Stromgarde betrachteten Arathi als ihr historisches Kernland. Für die Orcs erinnerte Hammerfall daran, dass gerade hier ihre Gefangenschaft beendet worden war. Beide Seiten verbanden Land mit Herkunft, und deshalb ließ sich der Streit nicht allein militärisch lösen.
Zwischen neuem Krieg und vorsichtigem Frieden
Im vierten großen Krieg wurde Hammerfall weiter befestigt. Später geriet der Ort erneut in Kämpfe, als Verschwörer Menschen und Orcs gegeneinander aufbringen wollten. Eitrigg und Geya'rah verteidigten die Festung, während Danath Trollbann auf der anderen Seite verhindern musste, dass alte Feindbilder einen neuen Krieg auslösten.
Hammerfall blieb damit ein Ort, an dem die Horde ihre eigene Vergangenheit verhandelte. Es erinnert an Orgrims Schuld und Opfer, an Thralls Befreiung und an die Frage, ob ein Schauplatz alter Gewalt zwangsläufig immer wieder zum Schlachtfeld werden muss.