Ehre und StärkeBlackmoore
Exarch Maladaar
Bosse

Exarch Maladaar

Maladaar entdeckte, dass D'ores Überreste draenische Seelen anzogen, und gründete daraufhin Auchindoun sowie den Orden der Auchenai. Nach Krieg, Explosion und Gefangenschaft zerbrach der fünfte Exarch an seiner Trauer. Er wandte sich der Nekromantie zu, bis sein Tod und D'ores Erscheinen ihm jene Ruhe gaben, die er den Toten nicht mehr gewähren konnte.

Der Weg nach Auchenaikrypta

Die Auchenaikrypta gehörte zum heiligen Herzen der draenischen Totenstadt. Nach der Explosion Auchindouns irrten zahllose Seelen durch zerbrochene Hallen, während Exarch Maladaar an seiner Pflicht festhielt, bis Bewahrung zu Gefangenschaft wurde. Seine Totenwächter bewachten keine friedliche Ruhe mehr, sondern eine Trauer, die sich selbst nicht enden ließ. In Exarch Maladaar erhält ein eigener Teil dieser Geschichte Gestalt.

Maladaar gehörte zu den Sha'tari, die das Wesen der Naaru erforschten. Beim Bau Shattraths bemerkte er, dass D'ores sterbende Überreste die Seelen jener Draenei anzogen, die beim Absturz der Genedar umgekommen waren. Zum ersten Mal in der eredarischen Geschichte konnten die Lebenden auf diese Weise mit ihren Toten sprechen. Aus Maladaars Entdeckung entstand ein neuer heiliger Auftrag.

Ein Zuhause für die geehrten Toten

Velen ließ D'ore an einen abgelegenen Ort bringen. Dort errichteten die Draenei Auchindoun, dessen Name ein Zuhause für die geehrten Toten bezeichnete. Maladaar wurde zum fünften Mitglied des Exarchenrats erhoben und führte fortan die Auchenai. Sie sollten die Verbindung zu den Ahnen hüten und verhindern, dass eine fremde Macht die Seelen verletzte oder missbrauchte.

Als die Legion die Orcs gegen die Draenei lenkte, erkannte Maladaar mit den übrigen Exarchen, dass nicht jede Siedlung zu halten war. Er half, Velen davon zu überzeugen, Shattrath mit den Zivilisten zu verlassen, während Verteidiger ihr Leben opferten und den Angreifern den vollständigen Untergang des Volkes vortäuschten. Danach sammelte Maladaar Kämpfer in Auchindoun und stellte sich Teron'gor und dem Schattenrat entgegen.

Murmurs Ankunft

Die Geister Auchindouns kämpften an der Seite der Verteidiger, und Maladaars Truppen drängten die Hexenmeister zurück. In ihrer Verzweiflung griffen diese über die Grenzen der Wirklichkeit hinaus. Sie suchten einen Dämon und fanden Murmur. Die Ankunft des Schallwesens riss Erde und Mausoleum auseinander, tötete zahllose Draenei und verwandelte den Wald ringsum in die Knochenwüste. Maladaar schützte wenige Überlebende, konnte die anschließende Gefangenschaft aber nicht verhindern.

Bis zur Öffnung des Dunklen Portals hatte Maladaar jeden Menschen und fast alles verloren, was er liebte. Seine Pflicht überlebte, doch sie verlor ihre Richtung. Er lernte dunkle Künste, schuf Shirrak und rief Geister in den Kampf. Statt die Toten vor Gefangenschaft zu schützen, band er sie nun selbst an den Ort, weil er den Gedanken nicht ertrug, auch ihre Gegenwart zu verlieren.

Der Avatar des Gemarterten

Im Kampf riss Maladaar Seelen aus lebenden Gegnern und stellte ihnen ihre dunklen Abbilder entgegen. Schließlich erhob sich der Avatar des Gemarterten, eine Verdichtung des Leids in der Krypta. Die Macht des Exarchen zeigte damit nicht nur persönliche Verderbnis. Sie ließ die gesamte unbewältigte Qual Auchindouns in einer Gestalt gegen jene antreten, die den Kreislauf beenden wollten.

Nach Maladaars Niederlage erschien D'ore und erlöste seinen Geist. Später dankte Maladaar selbst dafür, dass man ihn getötet und zur Ruhe gebracht hatte. Als Geist diente er den Auchenai schließlich wieder und half sogar, Seelen für eine Tishamaat-Feier zu beruhigen. Seine Geschichte endete daher nicht beim Wahnsinn. Der Mann, der den Toten einst ein Zuhause gegeben hatte, fand nach langem Irrweg zu seinem ursprünglichen Dienst zurück.