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Eisendocks
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Eisendocks

Die Eisendocks waren Werft, Tiergehege und Nachschubhafen der Eisernen Horde an der Küste Gorgronds. Dort lagen Kriegsschiffe, Munition und gefangene Gronn bereit, während die Führung plante, nach den ersten Niederlagen eine neue Offensive zu beginnen.

Ein Hafen für eine Weltmacht

Die Eiserne Horde konnte Draenor nicht allein mit den Armeen einzelner Clans beherrschen. Sie brauchte Wege, auf denen Waffen, Nahrung und Soldaten schnell an neue Fronten gelangten. An der Küste Gorgronds entstanden deshalb die Eisendocks, ein befestigter Hafen mit Werften, Lagern und schweren Geschützen.

Von hier sollten Schiffe die Küsten Draenors kontrollieren. Die Docks verbanden die industrielle Kraft des Schwarzfelsclans mit der Disziplin des Kriegshymnenclans und den gefangenen Riesen Gorgronds. Alles, was transportiert, gezähmt oder als Waffe benutzt werden konnte, wurde in den Hafen gebracht.

Zaela und die Flotte

Die Drachenmalkriegerin Zaela hatte Garrosh bereits auf Azeroth unterstützt. Nach seiner Flucht folgte sie ihm nach Draenor und half der Eisernen Horde. In den Docks sollte sie eine neue Flotte übernehmen, mit der der Krieg trotz der bisherigen Rückschläge fortgesetzt werden konnte.

Ihre Anwesenheit verband den Hafen unmittelbar mit Garroshs früherem Krieg. Zaela kämpfte nicht für eine unbekannte fremde Welt, sondern für dieselbe Vorstellung von Stärke, die sie schon in Orgrimmar an seine Seite geführt hatte. Die Docks boten ihr die Schiffe und Waffen, um diese Niederlage rückgängig zu machen.

Bestien als Belagerungsgerät

In den Gehegen hielten die Orcs gewaltige Tiere. Nok'gar führte Krieger und Kriegshunde, während Oshir, ein gefährlicher Säbelzahn, nur mit Mühe unter Kontrolle gehalten wurde. Noch größer war Skulloc, ein Gronn, der mit Ketten und Gewalt zum lebenden Geschütz der Flotte gemacht wurde.

Diese Gefangenen waren kein Nebenschauplatz. Die Eiserne Horde gründete einen Teil ihrer militärischen Überlegenheit darauf, Draenors mächtigste Wesen zu brechen. Wo Maschinen nicht genügten, sollten Riesen Tore einreißen und Schiffe verteidigen.

Sabotage statt offener Seeschlacht

Ein Frontalangriff auf die fertige Flotte hätte den Verteidigern einen großen Vorteil gegeben. Die Angreifer drangen deshalb in die Docks ein, bevor Zaela auslaufen konnte. Sie zerstörten Vorräte, unterbrachen die Befehlswege und kämpften sich bis zum Kriegsschiff vor.

Dort fielen die Grimrail-Vollstreckerinnen und Skulloc. Zaela entkam zunächst, doch ihre Flotte verlor den Kern ihrer Verteidigung. Die geplante Offensive wurde gestoppt, bevor sie die Küste verlassen konnte.

Die unsichtbare Seite des Krieges

Die Eisendocks zeigen, dass ein Krieg nicht nur von berühmten Anführern entschieden wird. Ohne Häfen, Lager und Transporte wären Schwarzfausts Waffen in den Fabriken geblieben und die Truppen der Horde an ihren Heimatfronten festgesessen. Der Hafen machte aus mehreren Clans eine zusammenhängende Kriegsmaschine.

Seine Zerstörung kappte diese Verbindung. Sie befreite nicht jedes gefangene Wesen und beendete die Eiserne Horde nicht sofort, doch sie nahm ihr die Fähigkeit, schnell eine neue Seemacht aufzubauen. Aus einer möglichen Invasion wurde eine weitere gescheiterte Vorbereitung.