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Die Neun
Bosse

Die Neun

Die Neun waren die dunklen Val'kyr, die Sylvanas seit ihrem Sturz von der Eiskronenzitadelle begleiteten. Einige hatten sich bereits geopfert, um sie ins Leben zurückzuholen. Im Sanktum der Herrschaft traten die verbliebenen Schwestern unter Kyra, Signe und Skyja offen für Zovaals Sache ein.

Sylvanas und die Val'kyr

Nach Arthas' Tod stürzte sich Sylvanas von der Eiskronenzitadelle. In der Dunkelheit, die danach auf sie wartete, begegnete sie den Val'kyr des ehemaligen Lichkönigs. Neun von ihnen verbanden ihr Schicksal mit dem ihren. Durch diesen Pakt konnte Sylvanas dem endgültigen Tod entkommen und neue Verlassene erschaffen.

Die Verbindung hatte einen Preis. Wenn Sylvanas starb, konnte eine Val'kyr ihren Platz in der Finsternis einnehmen. Annhylde, Agatha und andere Schwestern gingen auf diese Weise verloren. Die Zahl Neun blieb als Name bestehen, auch als nicht mehr alle ursprünglichen Gefährtinnen an ihrer Seite standen.

Vom Pakt zur offenen Herrschaft

Lange wirkten die Val'kyr an Sylvanas' Seite auf Azeroth. Sie erhoben Tote, unterstützten ihre Kriege und machten die Zukunft der Verlassenen weniger abhängig von einer endlichen Generation. Erst in den Schattenlanden wurde vollständig sichtbar, dass ihre Geschichte mit Zovaals Plänen verbunden war.

Kyra und Signe führten die verbliebenen Schwestern im Sanktum. Skyja, die Erstgeborene, griff ein, als ihre Gefährtinnen bedrängt wurden. Sie verteidigten nicht mehr nur Sylvanas' persönliches Überleben, sondern die Festung des Kerkermeisters und den Weg zu seinem Sieg.

Schicksalsfragmente und alte Treue

Die Val'kyr kämpften mit Speeren, Ketten und der Macht über Seelen. Sie teilten das Schlachtfeld, markierten ihre Gegner mit Fragmenten des Schicksals und zwangen sie, die Last der Zeichen weiterzugeben. Ihr Angriff spiegelte ihre eigene Geschichte: Schicksal war für sie etwas, das gebunden, verschoben und einem anderen auferlegt werden konnte.

Kyra, Signe und Skyja fielen. Damit endete die geschlossene Gemeinschaft, die Sylvanas so lange vor dem Tod bewahrt hatte. Die Bansheekönigin blieb mächtig, doch ein Teil der Grundlage ihrer Unsterblichkeit und ihrer Herrschaft über neue Verlassene war zerstört.

Das Ende eines Paktes

Die Neun hatten Sylvanas nicht einfach als Leibwache begleitet. Sie hatten ihre politische und persönliche Geschichte verändert. Ohne sie wäre sie nach Eiskrone tot geblieben; ohne ihre Fähigkeit, neue Untote zu erheben, hätte sich die Zukunft der Verlassenen anders entwickelt.

Ihr Fall im Sanktum machte sichtbar, wie viele Entscheidungen Sylvanas an den Versuch geknüpft hatte, niemals wieder machtlos dem Tod ausgeliefert zu sein. Die Val'kyr gaben ihr Jahre zusätzlicher Herrschaft. Am Ende starben sie in der Festung jenes Wesens, dessen Versprechen von Freiheit immer neue Bindungen geschaffen hatte.