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Blutgiftposten
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Blutgiftposten

Blutgiftposten war ein Hordelager im Teufelswald. Von hier beobachteten Tauren und Orcs die Verderbnis des Landes, sicherten Wege nach Winterspring und unterstützten den Kampf gegen Dämonen und verseuchte Natur.

Ein Lager an den verseuchten Flüssen

Die Horde errichtete den Blutgiftposten an einer erhöhten Stelle im Teufelswald. Unterhalb des Lagers floss Wasser, das von dämonischer Verderbnis verfärbt war. Der Name erinnerte täglich daran, dass selbst die Landschaft zum Träger einer Krankheit geworden war.

Tauren, Orcs und andere Reisende nutzten den Posten als Rastplatz auf dem Weg nach Norden. Von hier aus wurden Satyrn, Furbolgs und verderbte Tiere beobachtet. Die Garnison musste unterscheiden, welche Wesen Feinde waren und welche selbst unter dem Einfluss der Legion litten.

Zwischen Krieg und Heilung

Die Horde hatte mehrere Gründe, im Teufelswald präsent zu sein. Sie wollte Wege sichern und dämonische Kräfte bekämpfen, trug aber auch Verantwortung für frühere Verbindungen zwischen Orcs und der Legion. Besonders für Schamanen und Tauren war der Zustand des Landes eine Mahnung, was Teufelsmagie aus einer lebendigen Welt macht.

Der Posten arbeitete daher neben militärischen Aufgaben auch mit Heilern und Kundschaftern. Proben aus Flüssen, Pflanzen und Tieren halfen zu verstehen, wie tief die Verderbnis reichte.

Ein Vorposten verschwindet

Der Kataklysmus und spätere Kämpfe veränderten die Stützpunkte im Teufelswald. Blutgiftposten verlor seine frühere Form, und andere Lager übernahmen Aufgaben in der Region. Seine Geschichte blieb dennoch Teil der ersten Versuche der neuen Horde, im Norden Kalimdors dauerhaft Fuß zu fassen.

Der Ort war nie Hauptstadt oder heiliger Hain. Er war ein Arbeitslager an einer gefährlichen Straße. Gerade darin lag seine Bedeutung: Ohne solche Posten hätten größere Bündnisse und Feldzüge die langen Wege durch den Teufelswald kaum aufrechterhalten können.